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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Gewerkschaften in Israel: Die Geschichte der Haifa Chemicals

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die einst sozialistisch geprägte Wirtschaftsordnung in Israel in eine rein kapitalistische, in großen Teilen gar neoliberale, verwandelt. Die Geschichte des Konzerns Haifa Chemicals zeigt die Rolle der Gewerkschaften in diesem Prozess auf.

Ziv Adaki

HINTERGRUNDARTIKEL: Wirtschaft

  • Hunderte Schüler*innen stehen Spalier in einer Zeremonie für den Gedenktag für gefallene Soldaten, einen Tag vor dem Unabhängigkeitstag an einer Schule in Haifa, 2015. Foto: Activestills

    Von sozialer Gerechtigkeit bis hin zu Frieden – Das Bildungssystem in Israel

    Gil Gertel

    Wie soll ein Erziehungssystem aussehen in einem Land wie Israel, das sich seit der Staatsgründung in einem permanenten Kriegszustand befindet? Der Erziehungswissenschaftler Gil Gertel behauptet, dass sich die Jahre voll Misstrauen und gegenseitiger Ignoranz auch in den israelischen Schulen widerspiegeln. Wo bleiben Universalität, kritisches Denken und Gerechtigkeit? All das soll warten, bis der Krieg vorbei ist.

  • Arbeiter*innen von Haifa Chemicals protestieren gegen die geplante Schließung des Werks, Haifa 2017. (Foto: Koach La Ovdim)

    Gewerkschaften in Israel: Die Geschichte der Haifa Chemicals

    Ziv Adaki

    In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die einst sozialistisch geprägte Wirtschaftsordnung in Israel in eine rein kapitalistische, in großen Teilen gar neoliberale, verwandelt. Die Geschichte des Konzerns Haifa Chemicals zeigt die Rolle der Gewerkschaften in diesem Prozess auf.

  • Waffenexport: das Geschäft mit dem Krieg

    Sahar Vardi

    Ohne Regulierung und Transparenz werden aus Israel Waffen und Militärtechnologien in die ganze Welt exportiert, mit gravierenden Folgen für Menschenrechte im Ausland - wie im Inland. Immer mehr Israelis nehmen dies nicht mehr hin und fordern eine restriktive Exportpolitik.

  • «Na klar, den Kapitalismus stürzen»

    Sefi Krupsky

    Von albanischen Bergleuten bis zu russischen Kranführern und US-amerikanischen Hotelangestellten: Vertreter von Arbeitnehmern aus der ganzen Welt fanden sich in Israel zusammen, um darüber zu diskutieren, was Gewerkschaften gegen den Aufstieg der populistischen Rechten tun können.

  • Netanyahu spricht auf einer internationalen High-Tech Konferenz, 2010. Foto: GPO

    Wahlen 2019: Worüber Israelis NICHT sprechen

    Shlomo Swirski

    Weder Premier Netanjahu noch seine Herausforderer von Blau-Weiß unter Benny Gantz haben seriöse Antworten zu den beiden drängenden Problemen Israels: Der israelisch-palästinensische Konflikt und eine Wirtschaftspolitik, die zu Armut und Ungleichheit führt.

  • Blick auf das Industriegebiet Barkan in der Westbank, 2016. Foto: Activestills

    Ein gekaperter Markt: Das Pariser Protokoll und die palästinensische Wirtschaft

    Eness Elias

    Die palästinensische Wirtschaft ist durch das Pariser Protokoll – ein in der Öffentlichkeit kaum bekannter Anhang der Oslo-Abkommen - in eine institutionalisierte und permanente Abhängigkeit von israelischen Interessen geraten.

  • Die doppelte Instrumentalisierung ausländischer Pfleger*innen in Israel

    Idit Lebovitch-Shaked

    Der Staat profitiert doppelt vom Einsatz mehrheitlich weiblicher, migrantischer Pflegekräfte. Sie werden einerseits wirtschaftlich ausgebeutet und andererseits benutzt, um die auf ethnischer Herkunft beruhende Definition des Staates Israels zu stärken – zum Schaden der gesamten israelischen Zivilgesellschaft.

  • „Auch die Herrschenden sind entfremdet“

    Daniel Ziethen

    Wir haben für marx200.org drei Marxist*innen interviewt und gefragt, welche Bedeutung und Einfluss die Marx’sche Kritik der Politischen Ökonomie heute noch hat.

  • Wem gehört das Geld über unseren Köpfen?

    Sharon Rotbard

    Luft ist eine unterschätzte Ressource, sie ist der Raum, in dem wir wohnen, das, was wir in der Regel „Zuhause“ nennen, aber auch der Raum für endlose Erwartungen. Wem gehört diese Luft und wem gehört dieses Geld? Unabhängig davon, ob aufgezwungen oder mit Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt, Stadtsanierung und die Lösungen des Wohnungsproblems sind in erster Linie durch Profitstreben geprägt, wobei der Profit des einen auf Kosten des anderen geht. Der israelische Architekt Sharon Rotbard meint, es ist notwendig, die Konzentration von Luft in den Händen weniger zu verhindern und den Mechanismen der Spekulation, mit denen Profiterwartungen geschürt werden, entgegenzuwirken.

  • Arbeiter*innen in der Gemüsefabrik „Vita Pri HaGalil“ (Foto: Activestills)

    Militarisierung, Religion und die „demographische Bedrohung“

    Keren Greenblatt

    Ein Blick auf die gesellschaftspolitischen Spannungen in Israel und ihre Auswirkungen auf das Einkommens- und Geschlechterverhältnis

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