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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Standing Together

Die 2015 gegründete Graswurzelinitiative “Standing Together” verfolgt das Ziel, eine breite jüdisch-arabische Bewegung aufzubauen mit den Prinzipien Frieden, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit als gemeinsamer Grundlage. Ihre Aktivist*innen vertreten eine holistische Weltanschauung und sind sich der Wechselwirkungen zwischen der militärischen Besatzung der Palästinensergebiete, den wachsenden sozialen und ökonomischen Ungleichheiten in Israel sowie den Angriffen der Regierung auf demokratische Freiheiten und auf die arabisch-palästinensische Minderheit bewusst.

Die Gründung von “Standing Together” ist als Reaktion auf die Probleme bereits existierender Organisationen zu verstehen, denen es nicht länger gelingt, die progressiven Teile der israelischen Bevölkerung zu mobilisieren und zu aktivieren und gegen die im Land weitverbreitete Apathie und Demoralisierung anzugehen. “Standing Together” will als neue politische Bewegung die große Leere füllen, die zwischen den politischen Parteien auf der einen und den NGOs auf der anderen Seite entstanden ist. Diese jüdisch-arabische Bewegung setzt auf Inklusion und Pluralismus, ist aktivistisch ausgerichtet und demokratisch strukturiert.

“Standing Together” fordert die Gleichstellung von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen – palästinensische Staatsbürger*innen, Immigrant*innen aus der früheren UdSSR und aus Äthiopien, Mizrachim (sephardische Jüdinnen und Juden), prekär Beschäftigte, Frauen, Angehörige der LGBT-Community etc. – und will deren Rechte stärken. Zu diesem Zweck hat die Bewegung mehrere große Demonstrationen und Kundgebungen initiiert:

– Friedensmarsch im Zentrum von Jerusalem, an dem sich 2.000 jüdische und arabische Menschen beteiligten. Kurz darauf fand eine Reihe von jüdisch-arabischen Kundgebungen in der südlich gelegenen Beduinenstadt Rahat sowie in Haifa statt, an denen jeweils mehrere Hundert Personen teilnahmen (Oktober 2015) (CNN Report);

– eine Demonstration mit 3.000 Teilnehmer*innen in Tel Aviv, um gegen die rechtsextreme Organisation “Im Tirtzu” und ihre Hetzkampagne gegen Initiativen wie “Breaking the Silence” zu protestieren (Dezember 2015) (Times of Israel);

– monatlich stattfindende israelisch-palästinensische Friedensdemonstrationen in den besetzten Gebieten, organisiert in Kooperation mit der Organisation “Combatants for Peace” (seit November 2015) (Jerusalem Post);

– eine Kundgebung zur Unterstützung der arabischen Bewohner*innen der vom Staat Israel nicht anerkannten Beduinensiedlung Umm El-Hiran (Mai 2016).

Kontakt für weitere Informationen zu “Standing Together”:

Alon-Lee Green
National Director
+972-50-4228812

Website
Facebook
Twitter

 

 

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