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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Zerstörung eines Beduinen-Dorfs in der Naqab/Negev-Wüste - eine Chronologie

Dramatische Wende: Mitte Januar drangen Hunderte vollbewaffnete PolizistInnen gewaltvoll in das Beduinen-Dorf Umm al-Ḥīrān ein, um Wohnhäuser zu zerstören. Dabei kamen ein Bewohner und ein Polizist ums Leben. Für den Polizeipräsidenten und den Minister für Innere Sicherheit war sofort klar: Beim toten Bewohner handele es sich um einen Terroristen der ISIS. Jetzt berichtet Israels Qualitätszeitung Haaretz, dass die tödlichen Vorfälle keinesfalls Resultat eines terroristischen Akts waren und fordert den Rücktritt des Ministers. Eine Chronologie.

Magda Albrecht
Umm al-Ḥīrān – Die Geschichte eines Beduinendorfs in Israel

Umm al-Ḥīrān ist eines der 35 Beduinendörfer im Negev, deren Existenz der Staat Israel nicht anerkennt. Am 18. Januar 2017 fand dort in den frühen Morgenstunden ein Polizeieinsatz statt, um den behördlich angeordneten Abriss zahlreicher Gebäude zu sichern. Noch vor Sonnenaufgang entwickelte sich der Einsatz zu einer Tragödie: Zwei Männer – ein Zivilist und ein Polizist – kamen ums Leben.

Michal Rotem
Am Beispiel der Gemeinsamen Liste in Israel: Linke und IslamistInnen - wie geht das denn?

Gibt es in den zerrütteten Gesellschaften im Nahen Osten überhaupt noch Hoffnung auf einen Aufschwung der Linken? Es lohnt ein genauerer Blick auf den Erfolg der heterogen aufgestellten "Gemeinsamen Liste" in Israel, die bei den Wahlen 2015 insgesamt 13 der 120 Sitze im israelischen Parlament, der Knesset, errang und damit die drittgrößte Fraktion stellt.

Hana Amoury und Tsafrir Cohen
Themenschwerpunkt: Die US-Präsidenten und Israel

Zwei Beiträge beschäftigen sich mit der ganz besonderen Beziehung zwischen den USA und Israel und der aktuellen Wahl von Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der USA.

Jeff Halper und Tsafrir Cohen
  • Über Unsere Webseite

    RLS Israel

    Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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  • Glossar

    Ursula Wokoeck Wollin

    Die im Glossar enthaltenen Einträge erklären kurz zentrale Begriffe, historische Ereignisse, Personen, Institutionen und Organisationen, die auf unserer Webseite erwähnt werden und mit denen LeserInnen, die sich noch nicht intensiv mit dem Thema Israel/Palästina beschäftigt haben, vielleicht nicht vertraut sind. Zusammengenommen bietet das Glossar eine Einführung in die Grundlagen, die zum Verständnis des Themas benötigt werden.

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  • Ein Blick auf die Geschichte linker Parteien in Israel

    Noam Sheizaf

    Die Kluft zwischen zionistischen linken Parteien, das heißt solchen, die die Gesetze, die Israel als einen „jüdischen Staat“ definieren, akzeptieren, und nicht zionistischen Gruppierungen war in der Geschichte der israelischen Linken schon immer die wichtigste Spaltungslinie.

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HINTERGRUNDARTIKEL
  • Das Gelobte Land, aber nicht für Asylsuchende
    Haggai Matar

    Die Situation von Geflüchteten in Israel ist von Verfolgung, Angst vor Abschiebung und alltäglichem Rassismus geprägt. Aber es gibt mitunter auch Solidarität und selbstorgansierten Protest dagegen.

  • Zwischen Ost und West - Die Mizrachim
    Zvi Ben-Dor Benite

    "Orientale" Juden machen etwa die Hälfte der jüdischen Bevölkerung in Israel aus – werden von den Machtzentren im Land häufig ausgeschlossen. Welche Rolle spielt die Mizrahi-Identität immer noch in der Politik?

  • Eine Minderheit, die nicht mehr schweigt
    Nabila Espanioly

    Die  PalästinenserInnen, die nach dem Krieg von 1948 in ihrer Heimat bleiben konnten, wurden zur Minderheit in ihrem eigenen Land. In den letzten Jahrzehnte treten sie selbstbewusster für ihre Rechte ein.

  • Profit auf dem Rücken von ArbeitsmigrantInnen - Die Methode der Ausbeutung
    Reut Michaeli

    Die Beschäftigung von ArbeitsmigrantInnen in Israel unterliegt einem Regime von Arbeitsgenehmigungen und Quoten – von dem viele profitieren, außer der ArbeiterInnen.

  • Unangenehm bleiben
    Hedva Isachar

    Ein Überblick über die Geschichte des politischen Protests in Israel aus der Perspektive der außerparlamentarischen Bewegungen

  • Konfrontation im Negev - Die israelische Landpolitik gegen die Beduinen
    Ahmad Amara / Oren Yiftachel

    Den arabischen Beduinen, die im Negev im Süden Israels leben, wird zumeist wenig Beachtung geschenkt. Durch ihren beständigen Kampf gegen die Pläne der israelischen Regierung – insbesondere den Prawer-Plan – kam sie in den letzten Jahren jedoch häufiger in die Schlagzeilen.

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