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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Die Schule für Audio- und visuelle Kunst des Sapir Colleges

Der Leitgedanken der Schule für Audio- und visuelle Kunst des Sapir-Colleges ist die Förderung der Zivilgesellschaft in Israel. Sie will zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Israel und Palästina Verbindungen herstellen und dazu beitragen, eine authentische lokale Kultur und Identität zu schaffen. Das College liegt im ökonomisch benachteiligten Süden von Israel, zwischen von staatlicher Seite nicht anerkannten Beduinendörfern und Städten, die von Einwanderer*innen aus Nordafrika gegründet wurden und in denen nun auch neue Migrant*innen aus so verschiedenen Gebieten wie dem Kaukasus und Äthiopien leben. Andererseits liegt es in der Nähe der großen palästinensischen Städte Gaza und Rafah im Gaza-Streifen. Die Betreiber*innen des College gehen davon aus, dass die Menschen in der Region gemeinsame Zukunftsvorstellungen teilen und das große Bedürfnis nach Zusammenarbeit haben. Sie wollen sie in dieser Absicht bestärken und dabei unterstützen, selbst zu handeln und für ihre Interessen einzutreten.

Das internationale Filmfestival „Cinema South“, das von der Schule für Audio- und visuelle Kunst des Sapir Colleges organisiert wird, findet jeden Sommer in Sderot, einer ehemaligen sogenannten Entwicklungsstadt im westlichen Negev, statt sowie an einigen anderen Orten im nordwestlichen und westlichen Negev. Mit dem Festival sollen Student*innen aus allen Schichten zusammengebracht werden, einschließlich Beduin*innen aus den Dörfern in der Region. Insbesondere in schwierigen Verhältnissen Aufgewachsene und Benachteiligte sollen gezielt an dem Festivalprogramm beteiligt werden. Davon erhofft man sich eine allgemein integrierende Wirkung. Darüber hinaus zielt das Festival darauf ob, einen Einblick in eine andere Art von Kino zu geben, in dem der „Süden“ viel mehr als nur eine geografische Lage ist. Der „Süden“ ist eine cineastische Denkweise – Kino mit wenig Ressourcen, aber viel Menschlichkeit. Der „Süden“ ist eine Metapher für das, was an den Rändern erzeugt wird, ohne Minderwertigkeitsgefühle, aber mit der Ambition, mit dem hegemonialen Zentrum in einen kritischen Dialog zu treten.

Die Organisator*innen sind davon überzeugt, dass Kultur für alle zugänglich sein sollte. Deshalb ist der Zutritt zum Festival und allen Veranstaltungen, einschließlich der Filmvorführungen, Workshops und musikalischen und künstlerischen Darbietungen, für alle kostenlos.

Mehr Informationen zum internationalen Filmfestival „Cinema South“ finden sich unter: Zur Website vom internationalen Filmfestival „Cinema South“

 

RLS Projekte mit der Schule für Audio- und visuelle Kunst des Sapir Colleges

Kino, das ändert; Netzaktivistische Werkstatt

“Father.Land” – Film von Meital Abekassis

Legislative Theatregruppe Holot

 

csf.sapir.ac.il/?lang=en
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