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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Videos

  • Hauszerstörung durch die israelischen Behörden, Umm-al-Hiran, 2017. Foto: Activestills

    Kurz vorm Verschwinden: Letzte Bilder aus Umm al-Hiran

    Vered Lee

    Verschlossene Häuser und Kinder, die auf Schutthaufen spielen: Der Fotoband „Umm al-Hiran – Momente des Abschieds vom Dorf“ ist eine Zusammenstellung von Fotos, die Dorfbewohnerinnen in den letzten Tagen vor der Räumung aufgenommen haben. „Die Kamera gibt Kraft“, sagt eine der Frauen.

  • „Es ist überwältigend in Jerusalem zu leben“

    Interview mit Sahar Vardi

    Die gebürtige Jerusalemerin und Kriegsdienstverweigerin Sahar Vardi engagiert sich seit ihrer Jugend in Initiativen gegen die Besatzungspolitik der israelischen Regierung. Gemeinsam mit den Bewohner*innen Ost-Jerusalems kämpft sie für eine gerechte Stadt von unten.

  • „Ich will diesem Staat nicht als Make-up dienen“

    Interview mit Samah Salaime

    Als palästinensische Sozialarbeiterin kämpft Samah Salaime an vielen Fronten, indem sie patriarchale und rassistische Strukturen herausfordert und eine Kampagne gegen eine Mordwelle an arabischen Frauen anführte. Der Kampf für Gleichberechtigung kann in ihren Augen nur radikal geführt werden.

  • „Jeder Polizist weiß, dass er mit uns alles machen kann“

    Interview mit Tigist Mahari

    Als Kind zog Tigist Mahari mit ihrer Familie aus Äthiopien nach Israel und beteiligt sich heute an Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Diskriminierung. Ihr wichtigstes Ziel ist es, die verschiedenen benachteiligten Gruppen in der israelischen Gesellschaft zu vernetzen.

  • „Das Streben nach Gleichberechtigung verbindet uns jenseits der partikulären Identität miteinander“

    Interview mit Shula Keshet

    Im heruntergekommenen Süd-Tel Aviv stellt sich Shula Keshet an die Seite der Schwächsten und leistet Widerstand gegen zunehmende Gentrifizierung und Ausländerfeindlichkeit. Ihre Vision besteht darin, im verarmten Süden gemeinsam mit Alteingesessen und Geflüchteten eine bessere Zukunft aufzubauen.

  • SCHWERPUNKT:
    The Kids Want Communism

    RLS Israel

    Ab 8. September 2017 ist die Ausstellung The Kids Want Communism im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin zu sehen. Die Ausstellung basiert auf einer Ausstellungsreihe, die im MoBY, dem kommunalen Museum der Stadt Bat Yam, in der Nähe von Tel Aviv, aus Anlass des „99-zigsten Jahrtags der sowjetischen Revolution“ gezeigt wurde. Dieses Jubiläum sollte nicht nur Anlass sein, über Form und Folgen des real existierenden Sozialismus im 20. Jahrhundert in Europa und Asien nachzudenken, sondern es lädt uns auch ein, genauer zu beleuchten, was beinahe passiert wäre, was nicht passiert ist, was hätte passieren können oder sollen und was noch immer passieren könnte.

  • „The Kids Want Communism“ - Video

    Daniel Ziethen

    Joshua Simon, Direktor des MoBy-Museums in Bat Yam, über seine Ausstellung in Israel und Berlin.

  • Friedensorganisationen in Israel - wie wirksam sind ihre Strategien?

    Israel Social TV

    Der Film von der israelischen alternativen Medienplattform "Social TV" untersucht die Effektivität unterschiedlicher Strategien, die von Organisationen der israelischen Friedensbewegung eingesetzt werden. Doch sind die verschiedenen Projekte wirklich geeignet, einen sozio-politischen Wandel herbeizuführen? Auch die Rolle internationaler Stiftungen steht in der Kritik.

  • Videomittschnitt : Juristische Solidarität - Mit dem Völkerrecht gegen Diskriminierung und Besatzung?

    RLS

    Aktivist*innen und Rechtswissenschaftler*innen aus der ganzen Welt arbeiten seit langem daran, das Völkerrecht gegen Strukturen staatlicher Diskriminierung, Besatzung und Kriegsverbrechen einzusetzen. Angesichts fortlaufender Menschenrechtsverletzungen jedoch scheinen die Institutionen, die für die Umsetzung und den Schutz der internationalen Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts konzipiert und eingesetzt wurden, heute ohnmächtiger denn je.

  • Masken - Ein Film von Amitai Arnon und Esther Bires

    Tali Konas

    Zwölf Jahre lang begleiteten die Filmemacher*innen Amitai Arnon und Esther Bires zwei Geschwister beim Purimfest und zeigen sie in ihren verschiedenen Kostümen und bei Rollenspielen. Ähnlich wie beim Karneval ist es zum Purimfest erlaubt, ausgelassen zu feiern und sich mit Parodien biblischer Ereignisse und Gestalten über ansonsten heilige jüdische Glaubensangelegenheiten lustig zu machen. In ihrem vielschichtigen und eindrücklichen Film, den wir Deutsch untertitelt haben, zeichnen Amitai Arnon und Esther Bires das Erwachsenwerden der Kinder in Situationen nach, in denen sie selbstvergessen agieren. Sie sind sowohl von ihrer direkten Umgebung, dem Kleinstadtleben in Ramla, sowie nationalen und religiösen Einflüssen geprägt als auch vom Lebenszyklus der Heranwachsenden.

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