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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Migration

  • Fremdenhass als Mittel der Politik - Israels Regierung plant massenhafte Abschiebungen

    Reut Michaeli

    Zehntausende Geflüchtete aus Eritrea und dem Sudan sind in den vergangenen Jahren nach Israel gelangt. Der Staat bezeichnet sie offiziell als Eindringlinge. Während ein 245 Kilometer langer Zaun zu Ägypten einen weiteren Zuzug komplett verhindert, konnte eine Politik der willkürlichen Internierung und des Schikanierens, gepaart mit kampagnenartigem und alltäglichem Rassismus mehr als 20.000 Asylsuchende dazu bewegen, Israel zu verlassen. Nun will die Regierung alle im Land verbliebenen nicht jüdischen Flüchtlinge abschieben.

  • Ein einsamer Songkran in der Arava

    Matan Kaminer

    Tief im ariden Süden Israels entstanden nach der Gründung Israels ländliche jüdische Kommunen, die gegen die Ausbeutung durch Lohnarbeit rebellierten und sich harter Arbeit widmeten. Aus einer Landwirtschaft zur Deckung inländischen Bedarfs wurde in den 1990er Jahren eine erfolgreiche Exportindustrie. Den gewachsenen Bedarf an Arbeitskräften füllten thailändische Arbeiter*innen. Matan Kaminer weilte Monate in der Arava und entdeckte ein komplexes System, in dem die thailändischen Migrant*innen dazu verurteilt werden, nicht nur ausgebeutet zu werden, sondern auch unsichtbar zu sein.

  • Identität und Identifizierung: Bilder aus dem Jessy-Cohen-Viertel in Holon

    Dafna Shalom

    Über lange Zeit hinweg wurden die Bewohner*innen des stark durch Migration geprägten Stadtteils „Jessy Cohen“ in Holon ausgegrenzt und ihre Geschichten nicht beachtet. Die Künstlerin Dafna Shalom hat den Menschen, die in diesem Viertels leben, eine Ausstellung gewidmet.

  • Tel Aviv – Berlin, ein Kampf in Bildern

    Oren Ziv

    Eine Fotoreportage von Oren Ziv über israelische Aktivist*innen, die ihr Land verlassen haben und nun überwiegend in Berlin ihr Glück suchen.

  • Das Gelobte Land, aber nicht für Asylsuchende

    Haggai Matar

    Die Situation von Geflüchteten in Israel ist von Verfolgung, Angst vor Abschiebung und alltäglichem Rassismus geprägt. Aber es gibt mitunter auch Solidarität und selbstorgansierten Protest dagegen.

  • Profit auf dem Rücken von Arbeitsmigrant*innen - Die Methode der Ausbeutung

    Reut Michaeli

    Die Beschäftigung von Arbeitsmigrant*innen in Israel unterliegt einem Regime von Arbeitsgenehmigungen und Quoten – von dem viele profitieren, außer der Arbeiter*innen.

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