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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Landbesitz

  • Die Mehrzahl der jüdischen Gemeinden sind umzäunt und das gelbe elektronische Tor wird nachts geschlossen. Kibbutz Maayan Baruch im Norden Israels (Galiläa). Foto: Wikipedia

    Aufnahmekomitees als Mittel zur Aufrechterhaltung der Segregation

    Fadi Shbita

    Strukturelle Benachteiligung: Aufnahmekomitees verhindern den Zuzug palästinensischer Staatsbürger*innen Israels in die meisten ländlichen Gemeinden des Landes.

  • Ein alter Panzer an der syrisch-israelischen Grenze, Golanhöhen, 2015. Foto:Activestills

    Golanhöhen: Besatzung und Annexion aus Sicht des Völkerrechts

    Michael Sfard

    Die schleichende internationale Anerkennung der Annexion der Golanhöhen und Ost-Jerusalems macht einen künftigen Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn unmöglich und untergräbt darüber hinaus das Völkerrecht, das Annexionen verbietet, um die friedliche Lösung von Konflikten zu gewährleisten.

  • Hauszerstörung durch die israelischen Behörden, Umm-al-Hiran, 2017. Foto: Activestills

    Kurz vorm Verschwinden: Letzte Bilder aus Umm al-Hiran

    Vered Lee

    Verschlossene Häuser und Kinder, die auf Schutthaufen spielen: Der Fotoband „Umm al-Hiran – Momente des Abschieds vom Dorf“ ist eine Zusammenstellung von Fotos, die Dorfbewohnerinnen in den letzten Tagen vor der Räumung aufgenommen haben. „Die Kamera gibt Kraft“, sagt eine der Frauen.

  • Jüdische kurdische Einwander*innen spielen vor dem verlassenen arabischen Dorf Dir-al-Kassi, welches zum Kibbuz ElKosh wurde.1949. Foto: GPO

    Wem gehört das Land? Landbesitz und Ungleichheit in Israel

    Gadi Algazi

    Wie kam es dazu, dass heute der israelische Staat über etwa 93 Prozent des Grundbesitzes verfügt, während im Jahr 1948 nur circa 7 Prozent des Lands in jüdischem Besitz waren? Welche Rolle spielt dabei der Jüdische Nationalfonds? Wie werden die aus der Landnahme gewonnenen Ressourcen verteilt?

  • Konservenfabrik, Kibbuz Gan Shmuel, 1976. Foto: GPO

    Die politische Ökonomie der Kibbuz-Bewegung

    Daniel DeMalach

    Bislang befasst sich die Kibbuz-Forschung mit dessen Organisierungsmodell, das seinen Mitgliedern Teilhabe auf vorbildliche Weise ermöglicht. Doch, dienten Kibbuz-Praxen nicht gleichzeitig einer Politik, die jüdische Kontrolle über das Land forcierte - auf Kosten der einheimischen Bevölkerung?

  • Kibbuz Mitglieder marschieren. 1951Kibbuz Mitglieder marschieren in einer Zeromie. 1951

    Der Kibbuz im Spiegel der israelischen Öffentlichkeit

    Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Das gemeinschaftliche Leben in den Kibbuzim prägte weltweit und nachhaltig das Bild eines sozialistischen Israel. Doch im inner-israelischen Diskurs mehren sich – wenig beachtet im Ausland - seit Jahrzehnten die Stimmen, die sich kritisch mit der Kibbuz-Bewegung auseinandersetzen. Ein Überblick.

  • Palästinensische, internationale und israelische Aktivist*innen in Khan al-Ahmar, die sich den Bulldozer entgegenstellen, Oktober 2018. Foto: ActiveStills

    Khan al-Ahmar: Ein Beduinendorf in der Westbank

    Zusammenfassung einer Artikelreihe des Webmagazins Sicha Mekomit

    Die Bewohner*innen von Khan al-Ahmar wurden nach der Staatsgründung Israels aus ihrem angestammten Gebiet im Negev in die damals jordanische Westbank vertrieben. Jetzt droht ihnen die zweite Vertreibung: Ihr Dorf soll zugunsten israelischer Siedler*innen geräumt werden.

  • Rawan Bisharat vor der Kirche in Ma’alul, Foto: privat

    Israel & die andauernde Nakba - Interview mit Rawan Bisharat

    Hana Amoury

    Auch 70 Jahre nach dem Krieg von 1948 prägt die Nakba das Leben der palästinensischen Bürger*innen Israels. Im Interview berichtet Rawan Bisharat, Leiterin der jüdisch-palästinensischen Organisation Sadaka-Re’ut, über den Einfluss der Fluchterfahrung auf ihre Familie und ihr eigenes Leben.

  • “Eine neue Rolle der Palästinenser*innen in Israel?”

    Meron Rapoport

    Bislang hatten die palästinensischen Bürger*innen Israels keine Rolle zu spielen im Kampf für ein Ende der Besatzung der palästinensischen Gebiete. Ändert sich das jetzt? Spannende Diskussion in den Räumen des Israel-Büros der Rosa Luxemburg Stiftung

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