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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Die weiße DNA des dunklen Likud

Der konservative Likud galt mehr als vierzig Jahre lang als politische Heimat für Israels Mizrachim, die einst aus Nordafrika und dem Nahen Osten eingewanderten Juden. Eine neue Studie zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild der lange vernachlässigten Bevölkerungsgruppe.

David Rosenberg

HINTERGRUNDARTIKEL: Politik

  • Wenn Partnerschaft Ungleichheit schafft

    Ofer Dagan und Ron Gerlitz

    Mehr denn je braucht es Bemühungen um eine gemeinsame jüdisch-arabische Gesellschaft in Israel – ein Blick auf drei zentrale Hindernisse, die es dabei zu überwinden gilt

  • Auf der falschen Seite des Flusses

    Yifat Mehl

    Viele Nachfahren jüdischer Einwander:innen aus nordafrikanischen und arabischen Staaten, aber auch linksradikale Aktivist:innen betrachten die Kibbuzim als Schutzburgen einer privilegierten Elite. Besonders deutlich wird das in Protesten gegen den eingeschränkten Zugang zum Fluss Asi im Kibbuz Nir David im Norden Israels.

  • Legal, illegal, binational

    Rami Younis

    Seit bald zwei Jahrzehnten betreiben Stadt und Staat in der einst mehrheitlich palästinensischen Gemeinde eine Politik der gezielten Ansiedlung religiöser jüdischer Gruppen. Das hat den Boden bereitet für die gewaltsamen Ausschreitungen in der binationalen Kommune.

  • Impfgegner:innen bei einer Demonstration in Tel Aviv. „Es gibt keinen Impfstoff gegen Korruption“, „Mein Körper gehört mir und nicht Pfizer“, „Es gibt keine Epidemie“, heißt es auf einigen der Plakate, Oktober 2021. Foto: ActiveStills

    Liberal und ungeimpft

    Nir Hasson und Josh Breiner

    In Israel wächst die Zahl von Impfgegner:innen. Auffallend viele tummelten sich bis zum Sommer auf den Demonstrationen gegen Benjamin Netanjahu vor der Residenz des inzwischen abgewählten Premierministers in der Balfour-Straße von Jerusalem.

  • Jubel unter Likud-Anhänger:innen über den Wahlsieg Menachem Begins 1977, Tel Aviv. Foto: I.P.P.A.

    Die weiße DNA des dunklen Likud

    David Rosenberg

    Der konservative Likud galt mehr als vierzig Jahre lang als politische Heimat für Israels Mizrachim, die einst aus Nordafrika und dem Nahen Osten eingewanderten Juden. Eine neue Studie zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild der lange vernachlässigten Bevölkerungsgruppe.

  • Naftali Bennett, amtierender Regierungschef.

    Carte blanche für Bennett

    Markus Bickel

    Die neue Regierung will Benjamin Netanjahus Rückkehr an die Macht verhindern – bleibt aber bei dessen Außenpolitik. Kleine Konzessionen in administrativer und ökonomischer Hinsicht an die palästinensische Seite dienen dazu, die Besatzung aufrechtzuerhalten.

  • Gruppenbild ohne Netanjahu: Israels neue Regierung; in der ersten Reihe Ministerpräsident Naftali Bennett, Präsident Reuven Rivlin und Außenminister Jair Lapid. Jerusalem, 2. Juni 2021. Foto: GPO

    Rechter Regenbogen

    Markus Bickel

    Drei rechte, zwei zentristische, zwei linke und eine konservative arabische Partei: Die neue israelische Regierung ist eine Einheit der Gegensätze. Ihr erstes Ziel, Benjamin Netanjahu zu entthronen, hat sie erreicht.

  • Angriff auf eine Moschee in Lod, Mai 2021, Israel. Foto: Activestills

    Wo Entwicklung zur Bedrohung wird

    Yonatan Mizrahi

    Die binationalen Städte Lod und Akko waren einst wichtige kommerzielle Zentren, doch werden sie seit Jahrzehnten von den Behörden vernachlässigt. Die gewaltigen Ausschreitungen zwischen jüdischen und palästinensischen Bewohner*innen der beiden Städte sind auch eine Folge der Verdrängung arabischer Vergangenheit aus dem öffentlichen Raum.

  • Spezialeinheiten der israelischen Polizei vor dem Felsendom, Juli 2017. Foto: Activestills

    Ausgerechnet Jerusalem

    Eran Tzidkiyahu

    Die jüngste Gewalteskalation um Gaza begann am Ende des Fastenmonats Ramadan in Jerusalem. Aber eigentlich müsste man fragen, weshalb es in einer Stadt mit solch extremen nationalen, religiösen und ethnischen Spannungen die meiste Zeit ruhig ist?

  • Raketen werden am frühen Morgen des 19.5.2021 aus Gaza Stadt Richtung Isreal abgeschossen.

    Israel erkennt sich selbst nicht wieder

    Markus Bickel

    Im neuen Gaza-Krieg schwingt sich die Hamas zur palästinensischen Schutzmacht Jerusalems auf – und sichert Netanjahu weitere Wochen an der Spitze der erodierenden israelischen Regierung. Doch tiefere Spuren hinterlassen hat die Gewalt zwischen jüdischen und palästinensischen Israelis. Diese fühlen sich wieder einmal behandelt wie Bürger*innen zweiter Klasse – und gestärkt durch internationale Solidarität.

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