NEWSLETTER BESTELLEN
Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

Weiterlesen X Schließen
Die weiße DNA des dunklen Likud

Der konservative Likud galt mehr als vierzig Jahre lang als politische Heimat für Israels Mizrachim, die einst aus Nordafrika und dem Nahen Osten eingewanderten Juden. Eine neue Studie zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild der lange vernachlässigten Bevölkerungsgruppe.

David Rosenberg

HINTERGRUNDARTIKEL: Politik

  • Bürokratie als Waffe

    Yael Berda

    Die effektivste Waffe Israels gegen die palästinensische Bevölkerung bleibt zumeist unsichtbar – der riesige Bürokratie- apparat, der mit seinen strengen Arbeits-, Reise- und Aufenthaltsregularien den Alltag unter der Besatzung stranguliert.

  • Ermitteln im Staat ohne Staatlichkeit

    Yael Ronen

    Mit der kontroversen Entscheidung, Palästina als Staat zu behandeln, macht der Internationale Strafgerichtshof den Weg frei für Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen in der Westbank und im Gazastreifen. Auch Mitglieder von Hamas und der Organisation Islamischer Dschihad in Palästina könnten davon betroffen sein.

  • Israels Krieg gegen Corona

    Yagil Levy

    Der Sicherheitsapparat spielte in Israel eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Begriffe wie «Kriegsübungen» und Maßnahmen wie «Eindämmung zum Sieg» zählten zur Standardterminologie beim Framing als militärisch-medizinische Manöver.

  • Die Politik des Eherechts

    Areen Hawari

    Im Gegensatz zu der Situation in anderen nahöstlichen und muslimischen Ländern findet der feministische Kampf für die Gleichstellung der palästinensischen Frauen im Eherecht in Israel in einem noch komplexeren historischen und politischen Kontext statt.

  • Von der Freiheit, das Land Anderer zu besetzen

    Mikhael Manekin

    In religiösen jüdischen Kreisen findet die Vorstellung, dass die israelische Armee heilig und die von Israel seit mehr als 50 Jahren aufrechterhaltene Besatzung Palästinas die Pflicht gläubiger Jüdinnen und Juden sei, enthusiastische Unter-stützung. Dieser Annahme versuchen linke Rabbiner und gläubige Aktivist:innen etwas entgegenzusetzen.

  • Spritzen und Strafen

    Chris Whitman

    Der ungleiche Zugang zu Impfstoffen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten spiegelt in vielerlei Hinsicht die größere Ungleichheit zwischen der westlichen Welt und dem globalen Süden wider.

  • Wenn Partnerschaft Ungleichheit schafft

    Ofer Dagan und Ron Gerlitz

    Mehr denn je braucht es Bemühungen um eine gemeinsame jüdisch-arabische Gesellschaft in Israel – ein Blick auf drei zentrale Hindernisse, die es dabei zu überwinden gilt

  • Auf der falschen Seite des Flusses

    Yifat Mehl

    Viele Nachfahren jüdischer Einwander:innen aus nordafrikanischen und arabischen Staaten, aber auch linksradikale Aktivist:innen betrachten die Kibbuzim als Schutzburgen einer privilegierten Elite. Besonders deutlich wird das in Protesten gegen den eingeschränkten Zugang zum Fluss Asi im Kibbuz Nir David im Norden Israels.

  • Legal, illegal, binational

    Rami Younis

    Seit bald zwei Jahrzehnten betreiben Stadt und Staat in der einst mehrheitlich palästinensischen Gemeinde eine Politik der gezielten Ansiedlung religiöser jüdischer Gruppen. Das hat den Boden bereitet für die gewaltsamen Ausschreitungen in der binationalen Kommune.

  • Impfgegner:innen bei einer Demonstration in Tel Aviv. „Es gibt keinen Impfstoff gegen Korruption“, „Mein Körper gehört mir und nicht Pfizer“, „Es gibt keine Epidemie“, heißt es auf einigen der Plakate, Oktober 2021. Foto: ActiveStills

    Liberal und ungeimpft

    Nir Hasson und Josh Breiner

    In Israel wächst die Zahl von Impfgegner:innen. Auffallend viele tummelten sich bis zum Sommer auf den Demonstrationen gegen Benjamin Netanjahu vor der Residenz des inzwischen abgewählten Premierministers in der Balfour-Straße von Jerusalem.

NEWSLETTER BESTELLEN