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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Antisemitismus wirksam bekämpfen

Die Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus erklärt nicht nur, was antisemitisch ist, sondern auch, was es nicht ist. Das macht die Definition schärfer und genauer als andere, zum Beispiel die der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA).

Amos Goldberg

HINTERGRUNDARTIKEL: Gesellschaft

  • Das Gelobte Land, aber nicht für Asylsuchende

    Die Situation von Geflüchteten in Israel ist von Verfolgung, Angst vor Abschiebung und alltäglichem Rassismus geprägt. Aber es gibt mitunter auch Solidarität und selbstorgansierten Protest dagegen.

  • Zwischen Ost und West - Die Mizrachim

    "Orientale" Juden machen etwa die Hälfte der jüdischen Bevölkerung in Israel aus – werden von den Machtzentren im Land häufig ausgeschlossen. Welche Rolle spielt die Mizrachi-Identität immer noch in der Politik?

  • Eine Minderheit, die nicht mehr schweigt

    Die  Palästinenser*innen, die nach dem Krieg von 1948 in ihrer Heimat bleiben konnten, wurden zur Minderheit in ihrem eigenen Land. In den letzten Jahrzehnten treten sie selbstbewusster für ihre Rechte ein.

  • Mahnwache nach dem antisemitischen Anschlag in Halle im Oktober 2019. (Foto: wikimedia, CC-BY SA 4.0)

    Antisemitismus wirksam bekämpfen

    Amos Goldberg

    Die Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus erklärt nicht nur, was antisemitisch ist, sondern auch, was es nicht ist. Das macht die Definition schärfer und genauer als andere, zum Beispiel die der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA).

  • Die alternative israelisch-palästinensische Gedenktagszeremonie , Tel Aviv, 2015. Foto: Activestills

    Leid teilen, Hoffnung spenden

    Tamar Almog

    Der Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels und die Opfer des Terrorismus, Yom HaZikaron, findet eine Woche nach dem Holocaust-Gedenktag statt. Vor einigen Jahren haben Friedensaktivist:innen eine israelisch-palästinesische Gedenkzeremonie als Alternative zum nationalen Erinnern ins Leben gerufen.

  • Hunderte Schüler*innen stehen Spalier in einer Zeremonie für den Gedenktag für gefallene Soldaten, einen Tag vor dem Unabhängigkeitstag an einer Schule in Haifa, 2015. Foto: Activestills

    Überlegungen zu Israels Bildungssystem

    Gil Gertel

    Wie soll ein Erziehungssystem aussehen in einem Land wie Israel, das sich seit der Staatsgründung in einem permanenten Kriegszustand befindet? Der Erziehungswissenschaftler Gil Gertel behauptet, dass sich die Jahre voll Misstrauen und gegenseitiger Ignoranz auch in den israelischen Schulen widerspiegeln. Wo bleiben Universalität, kritisches Denken und Gerechtigkeit? All das soll warten, bis der Krieg vorbei ist.

  • Protestdemo gegen Femizide, Lod, Israel, 2017. Foto: Activestills

    Eine feministische Bewegung im Werden

    Hana Amoury

    Die Repolitisierung feministischer palästinensischer NGOs in Israel. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bringt sechs führende feministische Organisationen zusammen, um eine Reflexion über die Herausforderungen und Hindernisse, mit denen die NGOs konfrontiert sind, zu ermöglichen.

  • Demonstration für die Opfer von Gewalt und gegen organisierte Kriminalität in Nazareth, Israel 2019.

    Schusswaffen in Israel. Realität, Politik und feministische Kritik

    Rela Mazali und Meisa Irshaid

    Die wachsende Verfügbarkeit legaler und illegaler Waffen und die fehlende Durchsetzung von Recht und Ordnung in den palästinensischen Gemeinden in Israel führen zu einer enormen Zunahme von organisierter Kriminalität, Schießereien und innerfamiliärer Gewalt.

  • Protest gegen Polizeigewalt, Tel Aviv, 2015. Foto: Activestills

    Weiße und "andere" jüdische Menschen

    Efrat Yerday

    Aktivist*innen äthiopischer Herkunft kämpfen in Israel seit Jahrzehnten für die Anerkennung als jüdische Einwanderer*innen sowie gegen strukturelle Benachteiligung und Rassismus. Eine verdrängte Geschichte von Leid, Widerstand und Selbstermächtigung.

  • Hauszerstörung durch die israelischen Behörden, Umm-al-Hiran, 2017. Foto: Activestills

    Kurz vorm Verschwinden: Letzte Bilder aus Umm al-Hiran

    Vered Lee

    Verschlossene Häuser und Kinder, die auf Schutthaufen spielen: Der Fotoband „Umm al-Hiran – Momente des Abschieds vom Dorf“ ist eine Zusammenstellung von Fotos, die Dorfbewohnerinnen in den letzten Tagen vor der Räumung aufgenommen haben. „Die Kamera gibt Kraft“, sagt eine der Frauen.

  • Blick auf die Zufahrt des zentralen Busbahnhofs in Neve Sha'anan, Süd-Tel Aviv, 2010. Foto: Roi Boshi, Wikipedia.

    Süd-Tel Aviv – ein Essay

    Tsafrir Cohen & Einat Podjarny

    Ein Mikrokosmos der Kämpfe, die für Israel richtungsweisend sind. Ein Essay über die Teilung einer Stadt und Spaltung einer Gesellschaft, über einen Ankunftsort für Geflüchtete und Migranten, Abschottungspolitik, systematische Diskriminierung und das progressive Potenzial des Hinterhofs Tel Avivs.

  • Konservenfabrik, Kibbuz Gan Shmuel, 1976. Foto: GPO

    Die politische Ökonomie der Kibbuz-Bewegung

    Daniel DeMalach

    Bislang befasst sich die Kibbuz-Forschung mit dessen Organisierungsmodell, das seinen Mitgliedern Teilhabe auf vorbildliche Weise ermöglicht. Doch, dienten Kibbuz-Praxen nicht gleichzeitig einer Politik, die jüdische Kontrolle über das Land forcierte - auf Kosten der einheimischen Bevölkerung?

  • Kibbuz Mitglieder marschieren. 1951Kibbuz Mitglieder marschieren in einer Zeromie. 1951

    Der Kibbuz im Spiegel der israelischen Öffentlichkeit

    Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Das gemeinschaftliche Leben in den Kibbuzim prägte weltweit und nachhaltig das Bild eines sozialistischen Israel. Doch im inner-israelischen Diskurs mehren sich – wenig beachtet im Ausland - seit Jahrzehnten die Stimmen, die sich kritisch mit der Kibbuz-Bewegung auseinandersetzen. Ein Überblick.

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