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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Wahlen

  • Rechte Hegemonie gesichert – Ergebnisse der Knesset-Wahlen 2019

    Tsafrir Cohen

    Das rechtsnationalistische Lager gewinnt, Netanjahu bleibt. Ein klares Ja zu Ethnonationalismus und illiberaler Demokratie, ein klares Nein zur Zweistaatenlösung. Die israelische Opposition benötigt mehr Solidarität seitens des progressiven Lagers weltweit – auch in der Bundesrepublik.

  • Die gemeinsame Liste, hier noch gemeinsam, auf einer Demo gegen die Besatzung, Tel Aviv, 2016. Foto: Activestills

    Die israelische Linke im Schatten

    Tsafrir Cohen

    Obwohl sie als Einzige die drängenden Probleme des Landes ansprechen, die langanhaltende Besatzung der Palästinensergebiete, die wachsende Armut und ein beschleunigter Demokratieabbau, haben Israels linke Parteien kaum Chancen auf einen Wahlerfolg bei den Wahlen zur Knesset 2019.

  • Netanyahu spricht auf einer internationalen High-Tech Konferenz, 2010. Foto: GPO

    Wahlen 2019: Worüber Israelis NICHT sprechen

    Shlomo Swirski

    Weder Premier Netanjahu noch seine Herausforderer von Blau-Weiß unter Benny Gantz haben seriöse Antworten zu den beiden drängenden Problemen Israels: Der israelisch-palästinensische Konflikt und eine Wirtschaftspolitik, die zu Armut und Ungleichheit führt.

  • Wahlkampfveranstaltung des Likud. Auf dem Schild steht "Nur ein großer/starker Likud wird eine linke Regierung verhindern"

    Israel vor den Wahlen: Die Hegemonie des rechten Lagers

    Tsafrir Cohen

    Das rechte Lager um Netanjahu steht für illiberale Demokratie, Ethnonationalismus und den Abbau des Rechtsstaats. Herausforderin Blau-Weiß unter General Gantz fordert ein Ende der Korruption. Die Besatzung und die neoliberal ausgerichtete Wirtschaftspolitik spricht indes nur Israels Linke an.

  • Dokumentiert: Ein Gespräch mit Jeschajahu Leibowitz

    Tsafrir Cohen

    "Mich erschreckt die Staatsgewalt" - Wir dokumentieren ein Gespräch aus dem Jahr 1992 mit dem großen jüdischen Philosophen Jeschajahu Leibowitz über Israel, das Judentum und den Tod.

  • Alles begann mit dem linken Fuß

    Liat Schlesinger

    Plädoyer: Israels Arbeitspartei muss ihre linke Stimme wiederfinden. Angesichts der Skandale der Regierung Netanjahu gehen Zehntausende auf die Straße, sehnen sich viele nach einem Wechsel. Doch, anstatt eine klare politische Alternative zur Regierung anzubieten, entscheidet sich der neue Vorsitzende der Arbeitspartei, Avi Gabbay dafür, deren Rechtsaußenpositionen zu übernehmen.

  • Am Beispiel der Gemeinsamen Liste in Israel: Linke und Islamist*innen - wie geht das denn?

    Hana Amoury und Tsafrir Cohen

    Gibt es in den zerrütteten Gesellschaften im Nahen Osten überhaupt noch Hoffnung auf einen Aufschwung der Linken? Es lohnt ein genauerer Blick auf den Erfolg der heterogen aufgestellten "Gemeinsamen Liste" in Israel, die bei den Wahlen 2015 insgesamt 13 der 120 Sitze im israelischen Parlament, der Knesset, errang und damit die drittgrößte Fraktion stellt.

  • Gemeinsam anders - Die Gemeinsame Liste und progressive Politik in Israel

    Hana Amoury, Yossi Bartal, Tsafrir Cohen

    Die neugegründete Gemeinsame Liste, eine parlamentarische Plattform, die sehr unterschiedliche politische Positionen – von sozialistischen bis zu liberalen und islamisch-konservativen – einschließt und deren Mitglieder unterschiedlichen ethnischen Gruppen angehören, ist ein spannendes politisches Projekt und nicht nur für die israelische Politik von Bedeutung, sondern potenziell auch für die gesamte Region.

  • Der Zauber wirkt noch immer. Netanjahu siegt erneut.

    Tsafrir Cohen

    Nach den Wahlen in Israel: Ernüchterung bei den Linken. Am Tag nach den Wahlen in Israel wissen wir es: Der alte Zauberer Benjamin Netanjahu hat zum vierten Mal nach 1996, 2009 und 2013 die Wahlen gewonnen. Die Kampagne seiner Herausforderer vom Zionistischen Lager, die zum Wahlkampfauftakt erfolgte Zusammenführung von Kadima, einer Abspaltung von Likud und der Arbeitspartei misslang gründlich.

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