NEWSLETTER BESTELLEN
Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

Weiterlesen X Schließen

Vertreibung

  • Hauszerstörung durch die israelischen Behörden, Umm-al-Hiran, 2017. Foto: Activestills

    Kurz vorm Verschwinden: Letzte Bilder aus Umm al-Hiran

    Vered Lee

    Verschlossene Häuser und Kinder, die auf Schutthaufen spielen: Der Fotoband „Umm al-Hiran – Momente des Abschieds vom Dorf“ ist eine Zusammenstellung von Fotos, die Dorfbewohnerinnen in den letzten Tagen vor der Räumung aufgenommen haben. „Die Kamera gibt Kraft“, sagt eine der Frauen.

  • Haifa: das Tor zum Nahen Osten, Iran und Indien, wie es seit Anfang des 20. Jh. in Werbeprospekten von Ölunternehmen propagiert wurde. Bild: Muhammad Jabali.

    Was, wenn es die Nakba nie gegeben hätte?

    Muhammad Jabali

    Der Künstler, Autor und DJ Muhammad Jabali lässt seiner Phantasie freien Lauf und geht der Frage nach, wie sich die Hafenmetropole Haifa präsentieren würde, wenn es nicht zu Flucht und Vertreibung der Mehrheit der arabischen Einwohner*innen aus dem heutigen Israel vor 70 Jahren gekommen wäre.

  • Zerstörung eines Beduinen-Dorfs in der Naqab/Negev-Wüste - eine Chronologie

    Magda Albrecht

    In Israel gibt es 35 so genannte „nicht anerkannte“ Beduinen-Dörfer mit zehntausenden Einwohner_innen, die von erzwungener Verdrängung gefährdet sind. So auch das Beduinen-Dorf Umm al-Ḥīrān in der Naqab/Negev-Wüste. (letztes Update 25.April 2018)

  • Westbank: das System der Landnahme

    Dror Etkes

    Von dem andauernden Prozess der Enteignung palästinensischen Lands zugunsten israelischer Siedler*innen

  • Die Anwendung des Völkerrechts - ein gebrochenes Versprechen?

    Netta Amar-Shiff

    Die militärische Besatzung der palästinensischen Gebiete durch Israel hat ein weitreichendes Interesse an der Umsetzung und der Bedeutung internationalen Rechts hervorgerufen. Nach 50 Jahren Besatzung und endloser rechtlicher Diskurse scheint das internationale Recht jedoch sein Versprechen kaum gehalten zu haben, die kollektiven sowie individuellen Rechte zu schützen, das Leiden in Kriegszeiten zu lindern und eine Rückkehr zum Frieden zu ermöglichen. Netta Amar-Shiff zufolge ist ein neuer Ansatz in Bezug auf internationales Recht vonnöten, der die geografische Wirklichkeit und die Verknüpfung von Raum und Gesetz berücksichtigt.

  • Umm al-Hiran – Die Geschichte eines Beduinendorfs in Israel

    Michal Rotem

    Umm al-Ḥīrān ist eines der 35 Beduinendörfer im Negev, deren Existenz der Staat Israel nicht anerkennt. Am 18. Januar 2017 fand dort in den frühen Morgenstunden ein Polizeieinsatz statt, um den behördlich angeordneten Abriss zahlreicher Gebäude zu sichern. Noch vor Sonnenaufgang entwickelte sich der Einsatz zu einer Tragödie: Zwei Männer – ein Zivilist und ein Polizist – kamen ums Leben.

  • Die ewige Sukka

    Lea Mauas und Diego Rotman

    Ein Kunstprojekt der Sala-Manca-Gruppe in Zusammenarbeit mit Itamar Mendes-Flohr und Yeshaiahu Rabinowitz, das jüdische religiöse Traditionen zum Anlass nimmt, um die Auswirkungen israelischer Siedlungspolitik kritisch zu beleuchten.

  • Die Eroberung endete 1948

    Zeev Sternhell

    Kann sich Israel aus den Fesseln der Geschichte und Religion lösen und seine vorherrschende Ideologie der Besatzung und Unterdrückung ablegen?

  • Ohne Erinnerung keine Zukunft. Die Nakba auf Hebräisch

    Eitan Bronstein Aparicio

    Wie geht die israelische Öffentlichkeit mit der Geschichte der Vertreibung der Palästinenser*innen um?

NEWSLETTER BESTELLEN