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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Palästinenser*innen in Israel

  • Jüdische kurdische Einwander*innen spielen vor dem verlassenen arabischen Dorf Dir-al-Kassi, welches zum Kibbuz ElKosh wurde.1949. Foto: GPO

    Wem gehört das Land? Landbesitz und Ungleichheit in Israel

    Gadi Algazi

    Wie kam es dazu, dass heute der israelische Staat über etwa 93 Prozent des Grundbesitzes verfügt, während im Jahr 1948 nur circa 7 Prozent des Lands in jüdischem Besitz waren? Welche Rolle spielt dabei der Jüdische Nationalfonds? Wie werden die aus der Landnahme gewonnenen Ressourcen verteilt?

  • Konservenfabrik, Kibbuz Gan Shmuel, 1976. Foto: GPO

    Die politische Ökonomie der Kibbuz-Bewegung

    Daniel DeMalach

    Bislang befasst sich die Kibbuz-Forschung mit dessen Organisierungsmodell, das seinen Mitgliedern Gleichheit und Teilhabe auf vorbildliche Weise ermöglicht. Doch, dienten kollektive Kibbuz-Praxen nicht gleichzeitig einer Politik, die jüdische Kontrolle über das Land forcierte - auf Kosten der einheimischen Bevölkerung?

  • Kibbuz Mitglieder marschieren. 1951Kibbuz Mitglieder marschieren in einer Zeromie. 1951

    Der Kibbuz im Spiegel der israelischen Öffentlichkeit

    Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Das gemeinschaftliche Leben in den Kibbuzim prägte weltweit und nachhaltig das Bild eines sozialistischen Israel. Doch im inner-israelischen Diskurs mehren sich – wenig beachtet im Ausland - seit Jahrzehnten die Stimmen, die sich kritisch mit der Kibbuz-Bewegung auseinandersetzen. Ein Überblick.

  • Foto aus dem Theaterprojekt Kind of, Schaubühne, Berlin, April 2018. Foto: Gianmarco Bresadola

    Die Bühne als ethische Anstalt. Ein Interview mit Theaterregisseurin Ofira Henig

    Tali Konas

    Sie ist eine der herausragenden Theaterschaffenden Israels, doch ihre politische und künstlerische Unabhängigkeit führt dazu, dass sie immer seltener in Israel arbeiten kann. Ein Gespräch mit Ofira Henig über politische Kunst, Feminismus und Machtverhältnisse.

  • Zehntausende protestieren gegen das neue Nationalstaatsgesetz in Tel Aviv, August 2018. Foto: Activestills

    Das umstrittene Nationalstaatsgesetz

    Tsafrir Cohen

    In Israel schrumpfen schon seit Längerem die demokratischen Räume. Dennoch stellt das Gesetz »Israel – der Nationalstaat des jüdischen Volkes« eine weitere Zäsur in der Geschichte der israelischen Demokratie dar. Jedoch ist der Widerstand dagegen größer als erwartet.

  • Rawan Bisharat vor der Kirche in Ma’alul, Foto: privat

    Israel & die andauernde Nakba - Interview mit Rawan Bisharat

    Hana Amoury

    Auch 70 Jahre nach dem Krieg von 1948 prägt die Nakba das Leben der palästinensischen Bürger*innen Israels. Im Interview berichtet Rawan Bisharat, Leiterin der jüdisch-palästinensischen Organisation Sadaka-Re’ut, über den Einfluss der Fluchterfahrung auf ihre Familie und ihr eigenes Leben.

  • Haifa: das Tor zum Nahen Osten, Iran und Indien, wie es seit Anfang des 20. Jh. in Werbeprospekten von Ölunternehmen propagiert wurde. Bild: Muhammad Jabali.

    Was, wenn es die Nakba nie gegeben hätte?

    Muhammad Jabali

    Der Künstler, Autor und DJ Muhammad Jabali lässt seiner Phantasie freien Lauf und geht der Frage nach, wie sich die Hafenmetropole Haifa präsentieren würde, wenn es nicht zu Flucht und Vertreibung der Mehrheit der arabischen Einwohner*innen aus dem heutigen Israel vor 70 Jahren gekommen wäre.

  • Israel zum Siebzigsten

    RLS Israel

    2018 jährt sich zum 70. Mal die Staatsgründung Israels. Wir möchten uns dem annähern – fernab offizieller Feierlichkeiten und gemäß unserem Motto „von innen heraus“ einen etwas differenzierten Blick auf Israel werfen.

  • Gegen den Strom – was bewegt israelische Aktivistinnen anno 2018?

    Frauen verändern die Welt – auch in Israel! Bei den Kämpfen äthiopischer Juden und Jüdinnen gegen Polizeigewalt oder in progressiver Aufklärungsarbeit innerhalb der russischsprachigen Community, in der Bewegung für ein Ende der Besatzung oder für die Rechte Geflüchteter übernehmen Frauen eine führende Rolle. In den folgenden Interviews teilen fünf israelische Aktivistinnen ihre Erfahrungen mit Rassismus und Sexismus, berichten über ihre politische Arbeit und erzählen von der ambivalenten Beziehung zum Staat und von ihren Hoffnungen für die Zukunft.

  • „Ich will diesem Staat nicht als Make-up dienen“

    Interview mit Samah Salaime

    Als palästinensische Sozialarbeiterin in Israel kämpft Samah Salaime an vielen Fronten, indem sie kontinuierlich patriarchale und rassistische Strukturen herausfordert und eine Kampagne gegen eine Mordwelle an arabischen Frauen im Zentrum des Landes anführte. Der Kampf für Gleichberechtigung kann in ihren Augen nur radikal geführt werden.

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