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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Migration

  • Russische Immigrant*innen mit Gasmasken, Ben Gurion Flughafen, 1991. Foto: GPO

    Die mysteriöse russische Seele

    Assia Istoshina

    Die Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion habe zur Erstarkung reaktionärer Tendenzen in der israelischen Gesellschaft geführt, meinen viele linke und liberale Israelis. Doch ist die Realität nicht komplexer? Und, was sagt diese Behauptung über das Selbstverständnis der Alteingesessenen aus?

  • Protest gegen Massenabschiebung afrikanischer Geflüchteter

    RLS Team

    Gegen den Plan der israelischen Regierung alle im Land verbliebenen afrikanischen Geflüchteten abzuschieben regt sich Widerstand. Eine Übersicht. (Update Mai 2018)

  • Die doppelte Instrumentalisierung ausländischer Pfleger*innen in Israel

    Idit Lebovitch-Shaked

    Der Staat profitiert doppelt vom Einsatz mehrheitlich weiblicher, migrantischer Pflegekräfte. Sie werden einerseits wirtschaftlich ausgebeutet und andererseits benutzt, um die auf ethnischer Herkunft beruhende Definition des Staates Israels zu stärken – zum Schaden der gesamten israelischen Zivilgesellschaft.

  • Brandbrief israelischer Schriftsteller*innen zur Abschiebung von Geflüchteten

    Israelische Schriftsteller*innen

    RLS dokumentiert den Brief (deutsche Übersetzung): „Wir rufen Sie dazu auf, moralisch, menschlich und mit dem dem jüdischen Volk würdigen Mitgefühl zu handeln und die Abschiebung der Asylsuchenden in die Hölle, aus der sie geflüchtet sind, rechtzeitig zu stoppen. Andernfalls werden wir jegliche Hoffnung auf ein moralisches Leben verlieren."

  • Fremdenhass als Mittel der Politik - Israels Regierung plant massenhafte Abschiebungen

    Reut Michaeli

    Zehntausende Geflüchtete aus Eritrea und dem Sudan sind in den vergangenen Jahren nach Israel gelangt. Der Staat bezeichnet sie offiziell als Eindringlinge. Während ein 245 Kilometer langer Zaun zu Ägypten einen weiteren Zuzug komplett verhindert, konnte eine Politik der willkürlichen Internierung und des Schikanierens, gepaart mit kampagnenartigem und alltäglichem Rassismus mehr als 20.000 Asylsuchende dazu bewegen, Israel zu verlassen. Nun will die Regierung alle im Land verbliebenen nicht jüdischen Flüchtlinge abschieben.

  • Ein einsamer Songkran in der Arava

    Matan Kaminer

    Tief im ariden Süden Israels entstanden nach der Gründung Israels ländliche jüdische Kommunen, die gegen die Ausbeutung durch Lohnarbeit rebellierten und sich harter Arbeit widmeten. Aus einer Landwirtschaft zur Deckung inländischen Bedarfs wurde in den 1990er Jahren eine erfolgreiche Exportindustrie. Den gewachsenen Bedarf an Arbeitskräften füllten thailändische Arbeiter*innen. Matan Kaminer weilte Monate in der Arava und entdeckte ein komplexes System, in dem die thailändischen Migrant*innen dazu verurteilt werden, nicht nur ausgebeutet zu werden, sondern auch unsichtbar zu sein.

  • Das Gelobte Land, aber nicht für Asylsuchende

    Haggai Matar

    Die Situation von Geflüchteten in Israel ist von Verfolgung, Angst vor Abschiebung und alltäglichem Rassismus geprägt. Aber es gibt mitunter auch Solidarität und selbstorgansierten Protest dagegen.

  • Profit auf dem Rücken von Arbeitsmigrant*innen - Die Methode der Ausbeutung

    Reut Michaeli

    Die Beschäftigung von Arbeitsmigrant*innen in Israel unterliegt einem Regime von Arbeitsgenehmigungen und Quoten – von dem viele profitieren, außer der Arbeiter*innen.

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