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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Gaza

  • Fakten über den Gazastreifen

    RLS Team

    Israel hat sich 2005 vom Gazastreifen zurückgezogen und die dortigen Siedlungen und Militärbasen geräumt. Doch die Abriegelung Gazas, die Kontrolle jeder Ein- und Ausreise, der Ein- und Ausfuhr von Waren sowie über das Land, den Luftraum und die Küstengewässer bleiben bis heute bestehen. Das hat gravierende Folgen für wirtschaftliche Entwicklung und die Energie-, (Ab)Wasser- und Kommunikationsinfrastruktur. Israel behält die effektive Kontrolle über den bitterarmen, dichtgedrängten Streifen und bleibt damit Besatzungsmacht.

  • Die Anwendung des Völkerrechts - ein gebrochenes Versprechen?

    Netta Amar-Shiff

    Die militärische Besatzung der palästinensischen Gebiete durch Israel hat ein weitreichendes Interesse an der Umsetzung und der Bedeutung internationalen Rechts hervorgerufen. Nach 50 Jahren Besatzung und endloser rechtlicher Diskurse scheint das internationale Recht jedoch sein Versprechen kaum gehalten zu haben, die kollektiven sowie individuellen Rechte zu schützen, das Leiden in Kriegszeiten zu lindern und eine Rückkehr zum Frieden zu ermöglichen. Netta Amar-Shiff zufolge ist ein neuer Ansatz in Bezug auf internationales Recht vonnöten, der die geografische Wirklichkeit und die Verknüpfung von Raum und Gesetz berücksichtigt.

  • Sechs Tage, die nicht vergehen

    Tsafrir Cohen

    Perspektiven des israelisch-palästinensischen Konflikts 50 Jahre nach dem Krieg von 1967

  • Die Eroberung endete 1948

    Zeev Sternhell

    Kann sich Israel aus den Fesseln der Geschichte und Religion lösen und seine vorherrschende Ideologie der Besatzung und Unterdrückung ablegen?

  • Im Schatten des Gaza-Krieges

    Angelika Timm

    Der jüngste Gazakrieg begann offiziell mit einer massiven Militäraktion der israelischen Armee (ZAHAL) am 8. Juli 2014 und endete nach 50 Tagen am 26. August mit einem durch Ägypten vermittelten Waffenstillstand zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde.

  • Der lange Weg nach Gaza

    Uri Weltmann

    Nahezu jede Zeitung oder Nachrichtensendung der Welt ist gegenwärtig bemüht, ihre Leser oder Hörer zumindest oberflächlich (mitunter auch in allen Details) zu Zeug_innen der menschlichen Tragödie in Gaza zu machen. Die israelische Regierung unter der Führung von Benjamin Netanjahu begann in einem der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt einen ungerechten Krieg, der großflächige Zerstörungen und den Tod vieler Menschen zur Folge hat. Auch die Menschen in Israel sind Opfer der Strategie ihrer Regierung geworden. Sie haben nicht nur die Härten des Krieges zu ertragen, sondern werden auch, wenn der Dunst der Schlacht sich gelegt hat, den wirtschaftlichen Preis bezahlen müssen.

  • Über Verhältnismäßigkeit und Grenzen militärischen Gewalteinsatzes

    Angelika Timm

    Israelische Innensichten auf die Erstürmung der „Mavi Marmara“. In jedem Jahr, um den 5. Juni herum, rufen israelische Friedensorganisationen zu Veranstaltungen auf, in denen das Ende der israelischen Okkupation der 1967 besetzten palästinensischen bzw. arabischen Gebiete gefordert und Friedensregelungen angemahnt werden.

  • Wo ist die israelische Linke?

    Angelika Timm

    Als am 27. Dezember 2008 die israelische Luftwaffe die so genannte Operation »Gegossenes Blei« begann und damit nicht nur offiziell der Hamas-Regierung, sondern de facto auch den 1,5 Millionen Palästinensern im Gaza-Streifen den Krieg erklärte, reagierte die israelische Öffentlichkeit kaum überrascht.

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