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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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außerparlamentarische Opposition

  • Blick auf die Zufahrt der zentralen Busbahnhof in Neve Sha'anan, Süd Tel Aviv. Foto: Wikicommons

    Süd-Tel Aviv – ein Essay

    Tsafrir Cohen & Einat Podjarny

    Ein Mikrokosmos der Kämpfe, die für Israel richtungsweisend sind. Ein Essay über die Teilung einer Stadt und Spaltung einer Gesellschaft, über einen Ankunftsort für Geflüchtete und Migranten, Abschottungspolitik, systematische Diskriminierung und das progressive Potenzial des Hinterhofs Tel Avivs.

  • Protest von Geflüchteten gegen das Internierungslager in Cholot und für die Anerkennung aller Asylsuchenden. Die Demonstration mit ca. 30.000 Teilnehmer*innen war der Auftakt eines 3-tägigen Generalstreiks und der größte Protest von Geflüchteten in der Geschichte Israels, Rabin Platz, Tel Aviv, Januar 2014. Foto: Activestills

    ISRAEL – ein Blick von innen heraus 2

    RLS Israel

    Ab sofort können Sie unseren neuen Reader frei Haus bestellen! Jenseits gängiger Klischees gehen wir auf 128 Seiten den Themen nach, die das progressive Israel aktuell beschäftigen. Eine Gelegenheit, Innenansichten und Diskussionen in Israel nachzuvollziehen und lokale Akteure kennenzulernen.

  • Zehntausende protestieren gegen das neue Nationalstaatsgesetz in Tel Aviv, August 2018. Foto: Activestills

    Das umstrittene Nationalstaatsgesetz

    Tsafrir Cohen

    In Israel schrumpfen schon seit Längerem die demokratischen Räume. Dennoch stellt das Gesetz »Israel – der Nationalstaat des jüdischen Volkes« eine weitere Zäsur in der Geschichte der israelischen Demokratie dar. Jedoch ist der Widerstand dagegen größer als erwartet.

  • Russische Immigrant*innen mit Gasmasken, Ben Gurion Flughafen, 1991. Foto: GPO

    Die mysteriöse russische Seele

    Assia Istoshina

    Die Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion habe zur Erstarkung reaktionärer Tendenzen in der israelischen Gesellschaft geführt, meinen viele linke und liberale Israelis. Doch ist die Realität nicht komplexer? Und was sagt diese Behauptung über das Selbstverständnis der Alteingesessenen aus?

  • Dokumentiert: Ein Gespräch mit Jeschajahu Leibowitz

    Tsafrir Cohen

    "Mich erschreckt die Staatsgewalt" - Wir dokumentieren ein Gespräch aus dem Jahr 1992 mit dem großen jüdischen Philosophen Jeschajahu Leibowitz über Israel, das Judentum und den Tod.

  • „Es ist überwältigend in Jerusalem zu leben“

    Interview mit Sahar Vardi

    Die gebürtige Jerusalemerin und Kriegsdienstverweigerin Sahar Vardi engagiert sich seit ihrer Jugend in Initiativen gegen die Besatzungspolitik der israelischen Regierung. Gemeinsam mit den Bewohner*innen Ost-Jerusalems kämpft sie für eine gerechte Stadt von unten.

  • „Wenn es euch hier nicht passt, dann geht doch zurück nach Russland“

    Interview mit Sonya Soloviov

    In Kiew geboren und in Israel aufgewachsen, setzt sich Sonya Soloviov für eine feministische Erneuerung der russischsprachigen Community Israels ein.

  • „Ich will diesem Staat nicht als Make-up dienen“

    Interview mit Samah Salaime

    Als palästinensische Sozialarbeiterin kämpft Samah Salaime an vielen Fronten, indem sie patriarchale und rassistische Strukturen herausfordert und eine Kampagne gegen eine Mordwelle an arabischen Frauen anführte. Der Kampf für Gleichberechtigung kann in ihren Augen nur radikal geführt werden.

  • „Jeder Polizist weiß, dass er mit uns alles machen kann“

    Interview mit Tigist Mahari

    Als Kind zog Tigist Mahari mit ihrer Familie aus Äthiopien nach Israel und beteiligt sich heute an Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Diskriminierung. Ihr wichtigstes Ziel ist es, die verschiedenen benachteiligten Gruppen in der israelischen Gesellschaft zu vernetzen.

  • „Das Streben nach Gleichberechtigung verbindet uns jenseits der partikulären Identität miteinander“

    Interview mit Shula Keshet

    Im heruntergekommenen Süd-Tel Aviv stellt sich Shula Keshet an die Seite der Schwächsten und leistet Widerstand gegen zunehmende Gentrifizierung und Ausländerfeindlichkeit. Ihre Vision besteht darin, im verarmten Süden gemeinsam mit Alteingesessen und Geflüchteten eine bessere Zukunft aufzubauen.

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