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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Touristin in Jerusalem. Foto: Daniel Tchetchik

Israel in Bildern – Topographie des Alltags

Wohnungsnot, Wasserkrise, Zweiklassengesellschaft - Der Fotograf Daniel Tchetchik hält die unzähligen Probleme in Israel auf einzigartigen Fotos fest

Fotos: Daniel Tchetchik Text: RLS Israel

 

Die Stimmung in Israel im Jahr 2019 jenseits der Aufgeregtheit medialer Momentaufnahmen bewaffneter Auseinandersetzungen und Wahlparolen einzufangen ist eine Aufgabe, die dem Fotografen Daniel Tchetchik wie auf den Leib geschnitten ist. Der Redakteur des Fotografie-Blogs der israelischen Qualitätszeitung Haaretz hält seit 2008 die sich verändernde Landschaft in Israel fotografisch fest. Durch sein Kameraobjektiv wird ein Land der Widersprüche und Kehrtwendungen, der fragmentarischen Alltagsmomente sichtbar, in dem in jeder Ecke das Politische zum Vorschein kommt – sei es in einem metaphorischen Sonnenuntergang am austrocknenden Toten Meer, in der Schizophrenie der Naturgebiete Israels, die sowohl Truppenübungen der israelischen Armee als auch Familienausflügen dienen, in der israelischen Flagge, die auf dem Zelt eines Obdachlosen flattert, oder in der Gruppe von Menschen unterschiedlicher Herkunft in der Warteschlange vor einem prächtigen Geldautomaten in einem randständigen Städtchen. In diesen Bildern sind Drama und Spannung zu spüren, nicht immer vordergründig, nicht immer mit Kanonendonner, sondern hintergründig, in der kontinuierlichen Erosion des Alltags.

Sinkender Wasserspiegel im Toten Meer

Das Tote Meer. Foto: Daniel Tchetchik

Die Wasserkrise in Israel

Das Tote Meer, das sich im Osten des Landes, an der Grenze zwischen Israel, der besetzten Westbank und Jordanien befindet, ist eines der deutlichsten Beispiele für die Wasserkrise und die zunehmende Austrocknung in Israel: Seit Mitte des 20. Jahrhunderts sinkt der Wasserspiegel des Toten Meers ständig; in den letzten Jahrzehnten mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Meter pro Jahr, was unter anderem auf menschliches Einwirken zurückzuführen ist. Heute hat das Tote Meer etwa zwei Drittel seiner Größe, die es in den frühen 1930er Jahren hatte. Das Sinken des Wasserspiegels ist hauptsächlich auf die umfangreiche Nutzung des Wassers der zufließenden Gewässer, insbesondere des Jordan-Flusses, sowie auf das Abpumpen von Wasser durch Industrien, die Kali und andere Chemikalien abbauen, zurückzuführen. Der sinkende Wasserspiegel führt zu Schäden in der Infrastruktur und im Tourismus, sowohl durch den Rückgang der Küste als auch durch das Einbrechen von metertiefen Sinkhöhlen.

 

Weitere Informationen (Englisch): The Knesset, Research and Information Center: Israeli Water Sector—Key Issues.

Highway 40, in der Nähe von Beer Scheva.

Highway 40, in der Nähe von Beer Scheva. Foto: Daniel Tchetchik

Luftverschmutzung in Israel

Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation über die Luftverschmutzung weltweit, übersteigt die Luftverschmutzung in Israel die von der Organisation empfohlenen Grenzwerte um ein Vielfaches. 80 Prozent der Luftverschmutzung in städtischen Gebieten wird durch Kraftfahrzeuge, insbesondere private, verursacht. Die Nutzung von privaten Kraftfahrzeugen, die zu einem hohen Verkehrsaufkommen und Staus führt, macht in Kombination mit mangelhafter Fahrzeugwartung und unzureichender Kraftstoffqualität die Luftverschmutzung durch den Verkehr zum schwerwiegendsten Umweltproblem in Innenstädten. In den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl der Kraftfahrzeuge in Israel verdoppelt. Die Luftverschmutzung fordert jedes Jahr zirka 2.500 Todesopfer, verursacht Krankheiten und einen wirtschaftlichen Schaden von mehr als 2,5 Milliarden Euro pro Jahr – das ist mehr als die Anzahl der Opfer von Verkehrsunfällen, Terroranschlägen, Morden und Suiziden zusammengenommen.

 

Weitere Informationen (Englisch): Environment and Health Fund: Environmental Health in Israel 2017.

Werbeplakate suggerieren auch in armen Viertel den Reichtum der israelischen Gesellschaft

Werbeplakat im Süden von Tel Aviv. Foto: Daniel Tchetchik

Soziale Ungleichheit

Tel Aviv ist als „die weiße Stadt“ bekannt, hauptsächlich wegen der Gebäude, die in den 1930er und 1940er Jahren im internationalen Stil gebaut wurden. Was jedoch den Norden und das Zentrum der Stadt auszeichnet, gilt nicht für den Süden von Tel Aviv, der von manchen ironisch „die schwarze Stadt“ genannt wird. Während der Norden und das Zentrum von Tel Aviv für europäische Juden und Jüdinnen gebaut und gepflegt wurde, wurde Süd-Tel Aviv zum „Hinterhof“ der weißen Stadt: ein vernachlässigtes, verarmtes Gebiet mit sehr hoher Kriminalität, das seit den 1990er Jahren unter der riesigen zentralen Busstation leidet, die in seiner Mitte errichtet wurde und in hohem Maße Lärm und Luftverschmutzung verursacht; seit Anfang der 2000er Jahren fanden zudem sehr viele der afrikanischen Geflüchteten dort Zuflucht, wo sie bis heute aufgrund der Regierungspolitik oft ohne offiziellen Status leben.

 

Ausführlich: Tsafrir Cohen & Einat Podjarny, Süd-Tel Aviv – ein Essay.

Truppenübungsplatz im Süden Israels auf dem Weg zum Negev-Musik-Festival.

Truppenübungsplatz im Süden Israels auf dem Weg zum Negev-Musik-Festival. Foto: Daniel Tchetchik

Das Militär und freie Flächen

Nach einem Bericht des staatlichen Rechnungsprüfer befinden sich 39 Prozent des israelischen Staatsgebiets in den Händen der israelischen Armee, was einer Gesamtfläche von ca. 8.700 Quadratkilometer entspricht, wobei die Gebiete in der besetzten Westbank nicht enthalten sind. Darüber hinaus schränkt die Armee die zivile Nutzung von weiteren 8.800 Quadratkilometern ein, was weitere 40 Prozent des Staatsgebiets darstellt. Das bedeutet, dass die israelische Armee einen Großteil des Staatsgebiets kontrolliert. Zu diesen Gebieten gehören einige der beeindruckendsten und beliebtesten Naturlandschaften in Israel, etwa das Tote Meer und der Ramon-Krater. Nach dem Bericht des staatlichen Rechnungsprüfers befinden sich 84% der Gebiete, die in den Händen der israelischen Armee sind, im Süden Israels. Einige der Armeelager befinden sich in dicht besiedelten Stadtgebieten, hauptsächlich im Zentrum des Landes. Es gibt Truppenübungsplätze, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, bei anderen erlaubt es die israelische Armee, sie an Wochenenden und Feiertagen zu besuchen. Um in die anderen Gebiete zu gelangen, bedarf es der Koordination mit den zuständigen Stellen der Armee.

 

Kindergarten in Süd-Tel Aviv

Kindergarten in Süd-Tel Aviv. Foto: Daniel Tchetchik

Kinder von Geflüchteten

Nach Angaben der Bevölkerungs- und Einwanderungsbehörde lebten Ende 2018 in Israel 33.627 Asylsuchende, von denen 92 Prozent aus Eritrea und dem Sudan stammen. Die komplexen Lebensumstände der Asylsuchenden in Israel – die Verfolgung in ihren Herkunftsländern, die Strapazen der Flucht, der Menschenhandel und die Folterungen auf der ägyptischen Halbinsel Sinai, die Schikanen, die sie durch die israelische Politik und Bürokratie erfahren, und die Schwierigkeiten der Integration in den Arbeitsmarkt und des Lebens in Armut und Entbehrung – stellt auch deren Kinder vor eine schwierige und komplexe Realität. Kinder von Asylsuchenden haben wie ihre Eltern keinen anerkannten Status und keine Rechte in Israel. Abgesehen vom Recht auf Bildung ist ihr Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen begrenzt, und fast jeder Aspekt ihres Lebens ist durch ihren Ausschluss aus der israelischen Gesellschaft beeinträchtigt. Da staatliche Bildungseinrichtungen erst ab dem dritten Lebensjahr zugänglich sind, verbringen die meisten Kleinkinder den Tag in improvisierten Kindergärten, während ihre Eltern schwer arbeiten. Viele von ihnen leiden unter Vernachlässigung und mangelhafter Ernährung. Wenn sie älter werden und sich in die israelischen Bildungseinrichtungen integrieren, geraten sie in die Spannungsfelder zwischen verschiedenen Identitäten, Sprachen und Kulturen und leben ohne Perspektive auf eine sichere Zukunft, da sie keine Möglichkeit haben, ihren Status in Israel zu regeln.

 

Weitere Informationen (Englisch): This is not a Place for Children – The Lives of the Children of Asylum-Seekers in South Tel Aviv. 

 

 

Obdachloser am Toten Meer.

Obdachloser am Toten Meer. Foto: Daniel Tchetchik

Wohnungsnot in Israel

Israel ist relativ zum Durchschnittseinkommen eins der teuersten Länder der Welt, wenn es sich um den Kauf oder das Mieten einer Wohnung handelt, teurer gar als London oder New York. Der Wohnungsmarkt in Israel befindet sich in einer schweren Krise: Der Anteil der Kosten für Wohnraum am Familienbudget liegt über dem, was in westlichen Ländern als erschwinglich angesehen wird; Mieter*innen müssen mit Mietsteigerungen und einem Wohnungsmarkt zurechtkommen, auf dem es so gut wie keinen Mieterschutz gibt, Mietverträge jährlich erneuert werden müssen und ohne Angabe von Gründen vom Vermieter aufgelöst werden können. Vermieter*innen befinden sich also in einer sehr starken Position, und folglich werden Familien mit Durchschnittseinkommen aus immer mehr Gebieten verdrängt. Die vom Staat angebotenen Lösungen zur Bewältigung der Krise haben kaum einen Einfluss auf den Immobilienmarkt, zumal die Regierung den öffentlichen Wohnungsbau in den letzten zwanzig Jahren ständig weiter abgebaut hat. Heute sind weniger als drei Prozent der vorhandenen Wohnungen in Israel in öffentlicher Hand.

 

Weitere Informationen (Englisch): Adva Center: Public Housing Option: Adva Center’s Response to the Housing Crisis in Israel.

 

Beduinendorf im Negev. 

Beduinendorf im Negev. Foto: Daniel Tchetchik

Bauplanungspolitik

Mehr als eine Viertelmillion israelischer Staatsbürger*innen sind Beduininnen und Beduinen, die im Negev leben, in kleinen Städten und Dörfern, von denen einige staatlich anerkannt sind und andere nicht. Die vom Staat nicht anerkannten Beduinendörfer leiden unter einer Politik wiederholter Abrisse und Zwangsräumungen. Aber auch die vom Staat anerkannten Beduinendörfer müssen um ihre Existenz kämpfen. In der Praxis fehlt in den meisten der anerkannten Dörfer eine hinlängliche Infrastruktur, die vorhandenen Dienste sind zu gering und unzureichend, und aufgrund der fehlenden Planung wird die Politik der Häuserabrisse und der Nichterteilung von Baugenehmigungen fortgesetzt – mit dem Ziel die beduinischen Staatsbürger*innen zu zwingen, sich dort anzusiedeln, wo der Staat es will. Zugleich werden weiterhin jüdische Ortschaften im Negev errichtet. Trotz ihrer geringen Einwohnerzahl kommen sie in den Genuss von vielfältigen Diensten und einer guten Infrastruktur, die von der Regierung bereitgestellt werden, und sie erhalten Genehmigungen für Bauvorhaben und Erweiterungspläne. Die Errichtung von mindestens 12 neuen Ortschaften im Negev ist in der Planung. Die meisten, wenn nicht alle, sind für die jüdische Bevölkerung gedacht.

 

Weitere Informationen: Ahmad Amara & Oren Yiftachel, Konfrontation im Negev – Die israelische Landpolitik gegen die Beduinen.

Gebäuderenovierung in der Schenkin-Straße im Zentrum Tel Avivs.

Gebäuderenovierung in der Schenkin-Straße im Zentrum Tel Avivs. Foto: Daniel Tchetchik

Arbeitsunfälle in Israel

Arbeitsunfälle in Israel sind in den allermeisten Fällen auf Fahrlässigkeit in der Beachtung von Sicherheitsvorschriften zurückzuführen. Die Baubranche ist die Branche mit der höchsten Anzahl an Todesopfern – der Hauptgrund für die Arbeitsunfälle in Israel sind die prekären Sicherheitsbedingungen, die an Baustellen generell vorherrschen. Dieser Zustand besteht bereits seit Jahren, da es staatlicherseits an dem Willen zur Durchsetzung der geltenden Sicherheitsvorschriften oder zu deren Anpassung an neuere Standards fehlt; Israel verfügt lediglich über ein Drittel der Inspektor*innen für die Sicherheit auf Baustellen, die durchschnittlich in Industrieländern tätig sind, und das trotz des Wachstumstrends in der Baubranche. Nach Angaben für 2019 gibt es in dem zuständigen Ministerium nur 20 Sicherheitsinspektor*innen, die für mehr als 13.000 aktive Baustellen im ganzen Land verantwortlich sind. Ein Blick über die Unfallstatistik hinaus, auf die Namen der Todesopfer lässt einen weiteren beunruhigenden Trend hinter dem Im-Stich-Lassen der Bauarbeiter erkennen: Im Jahresdurchschnitt sind zirka 90 Prozent der Todesopfer nicht jüdisch; die meisten von ihnen sind Palästinenser aus den besetzten Gebieten, palästinensische Staatsbürger Israels und Arbeitsmigranten.

 

Weitere Informationen (Englisch): Workers‘ Hotline – Work Accidents in the Construction Sector.

 

Schlange vor einem Geldautomaten in Arad im nordöstlichen Negev.

Die Stadt Arad im nordöstlichen Negev. Foto: Daniel Tchetchik

Wirtschaftliche Ungleichheit in Israel

Die Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte hat zu einem allgemeinen Wirtschaftswachstum geführt, von dem jedoch große Teile der israelischen Gesellschaft und einige Wirtschaftszweige kaum profitierten. Denn die guten makroökonomischen Daten wurden durch eine selbst auferlegte Austeritätspolitik und eine Steuerpolitik, die vor allem die Wohlhabenden begünstigen, erreicht.

Die Folge diese Politik: Die durchschnittliche Armutsrate fällt in Israel mit 18 Prozent höher aus als in allen anderen Industrieländern. Weiter, führen geringe Staatsausgaben wie in kaum einem anderen Industrieland zu hohen privaten Zahlungen für Bildung oder Gesundheit, erschweren zudem die wirtschaftliche Entwicklung der Peripherie, die Verbesserung des Schul- und Hochschulsystems, den Erhalt eines angemessenen sozialen Sicherheitsnetzes oder überfällige Investitionen in den Umweltschutz und die Verkehrsinfrastruktur. Zugleich ist die Lohnspreizung enorm gewachsen und mit die höchste unter den Industrieländern, die Mittelschicht ist geschrumpft, und der Reichtum konzentriert sich zunehmend bei einigen wenigen im Land.

 

Weitere Informationen (Englisch): Israel: A Social Report – 2017 – An Economic Miracle for the Few.

Verkehrsstau auf dem Highway 90 in Israel.

Verkehrsstau auf dem Highway 90. Foto: Daniel Tchetchik

Verkehr

Die Verkehrsdichte auf Israels Straßen ist die höchste in den Industrieländern – das 3,5-Fache des Durchschnitts in diesen Ländern. Die Dauer der Fahrten zur Arbeit und anderen Besorgungen und zurück ist nicht nur zeitraubend, sondern beeinträchtigt die Arbeitsproduktivität und richtet große wirtschaftliche Schäden, die auf dutzende Milliarden Schekel pro Jahr geschätzt werden. Zudem verursacht der Verkehr Lärm und Luftverschmutzung. Zugleich sind die Investitionen in den öffentlichen Verkehr in Israel geringer als in den meisten Industriestaaten. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Infrastrukturen für private Kraftfahrzeuge. In den letzten fünf Jahren ist die Anzahl der Kraftfahrzeuge um 17, während die Straßenfläche lediglich um sechs Prozent zunahm.

 

Weitere Informationen (Englisch): International Monetary Fund – Israel Report.

 

Die Luxus-Wohnungsanlage „Andromeda Hill“ in Jaffa in Israel.

Die Luxus-Wohnungsanlage „Andromeda Hill“ in Jaffa. Foto: Daniel Tchetchik

Gentrifizierung

Der Andromeda-Hill-Komplex von Luxuswohnungen wurde mitten im verarmten, überwiegend arabisch bevölkerten Jaffa erbaut und ist seit seiner Errichtung ein Symbol der Luxus-Wohnanlagen und -Viertel, die sich von ihrer Umgebung abkoppeln und abschotten. Dieser Trend der ökonomischen, sozialen und politischen Segregation, der in Tel Aviv-Jaffa, aber auch in anderen Großstädten in Israel zu beobachten ist, ist am besten in dem Werbeprospekt der Anlage formuliert: „Andromeda Hill ist eine Art Stadt in der Stadt; es ist von einer Mauer umgeben und wird 24 Stunden am Tag bewacht. Die freien Flächen und Wege, bei deren Anlage nur Naturstein verwendet wurde, zeichnen sich durch eine Fülle an authentisch israelischer Vegetation aus und sind mit originellen Licht- und Wasserelementen dekoriert. Die Parkplätze und Maschinenräume sind unterirdisch angelegt, um Lärm, Gestank und unästhetisches Aussehen zu vermeiden. Andromeda Hill wurde für Sie entworfen, um es Ihnen zu ermöglichen, zu Hause zu sitzen, auf das Meer zu schauen und die Schönheit zu genießen, während Sie nur das Rauschen der Wellen hören.“

 

Siehe auch: Sharon Rotbard, Wem gehört das Geld über unseren Köpfen?

 

Übersetzt von Ursula Wokoeck Wollin

 

 

Diesen Essay, als Story-Map visualisiert, können Sie hier finden.

 

 

Daniel Tchetchik, geboren 1975 in Israel, ist seit 2003 Fotograf der Tageszeitung Haaretz und seit 2013 Chefredakteur ihres Fotografie-Blogs. Seine eigenen Arbeiten wurden in führenden Museen und Galerien in Israel wie auch in New York, San Francisco, Berlin, Hamburg und Indien ausgestellt. Seine Dokumentationen erschienen unter anderem in der New York Times, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im National Geographic.

http://danieltchetchik.com/

 



RLS Israel 08.04.2019

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