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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Rosa Luxemburg in Stuttgart, 1907

Internationaler Frauenkampftag in Israel

Welche sind die größten Probleme, vor denen Frauen in Israel stehen? Wie offen ist die israelische Gesellschaft für einen Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit? Barbara Swirski, Fidaa Nara, Kaltom Hussein und Yulia Zemlinskaya haben geantwortet.

Mieke Hartmann

Barbara Swirski

Barbara Swirski ist Mitbegründerin des Adva-Zentrums, der führenden Organisation in Israel für unabhängige Politikanalyse und Advocacy. Das Zentrum arbeitet zu Themen wie Haushaltsfragen und Steuerpolitik, Erziehungs- und Gesundheitswesen, Wohnungsmarkt, Wohlfahrt und soziale Sicherheit. Generell kritisiert Adva die seit Mitte der 1980er Jahre in Israel betriebene neoliberale Politik, vor allem die Privatisierungstendenzen und den Abbau staatlicher Sozialleistungen.  Barbara leitet das Adva-Zentrum seit seiner Gründung 1991.

 

Barbara Swirski Foto: privat

Barbara Swirski (Foto: privat)

 

Welche sind die größten Probleme, vor denen Frauen in Israel stehen – im Allgemeinen und in wirtschaftlicher Hinsicht im Besonderen?

Zunächst sind Frauen mit Problemen konfrontiert, die sich nicht nur für Frauen stellen, die sie aber oft unverhältnismäßig stärker treffen: die neoliberale Wirtschaftspolitik, die dem Markt mehr Macht und Handlungsspielraum einräumt als dem Regierungshandeln, die private Dienste den öffentlichen Diensten vorzieht und in deren Rahmen Staatsausgaben massiv eingeschränkt werden; die fortdauernde Besatzung der Palästinensergebiete und der mangelnde politische Wille, auf eine politische Lösung hinzuwirken; die rechte Regierung, die immer rechter und immer antiarabischer wird; die Dominanz des einen Prozents, Menschen, die von der Verbindung zwischen der politischen Klasse und dem Großkapital profitieren, einige von ihnen leben in Israel, andere im Ausland.. Außerdem gibt es Probleme, die ausschließlich Frauen betreffen: Israelischen Frauen mangelt es an politischer und wirtschaftlicher Macht; sie haben zu wenig Einfluss auf ihr eigenes Schicksal und das des Kollektivs und ihre Unabhängigkeit ist weiterhin stark durch das geschlechtsspezifische Einkommensgefälle eingeschränkt.

 

Wie offen ist deiner Meinung nach die israelische Gesellschaft für einen Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit?

Die Vorstellung von Geschlechtergerechtigkeit ist akzeptabel geworden oder sogar in Mode gekommen. In der Praxis sträuben sich Männer jedoch dagegen, Macht abzugeben!

 

Wer ist dein feministisches Frauenidol?

Ich habe keine Idole, da wir alle unsere Fehler haben, aber ich kann sagen, dass mich Simone de Beauvoir enorm beeinflusst hat, insbesondere ihr Bestehen darauf, dass Frauen die Bühne der Geschichte betreten müssen.

 

 

Fidaa Nara

Fidaa Nara ist die palästinensische Co-Direktorin von Mahapach-Taghir, einer feministischen arabisch-jüdischen Graswurzelorganisation, die in der Bildungsarbeit aktiv ist und darüber Selbstermächtigungsprozesse lokaler Communities stärkt. Fidaa setzt sich seit 18 Jahren sowohl als Aktivistin als auch professionell für Frauenrechte und sozialen Wandel ein. Sie lebt in Nazareth mit ihren beiden Töchtern Shaam (15) und Samaa (11).

 

Fidaa Nara Foto: privat

Fidaa Nara (Foto: privat)

 

Welche sind die größten Probleme, vor denen Frauen in Israel stehen – im Allgemeinen, und Frauen aus der Peripherie im Besonderen?

Als palästinensische Bürgerin Israels, die in der Peripherie lebt, habe ich einen differenzierten Blick auf die Probleme, mit denen Frauen in Israel konfrontiert sind. Wie überall auf der Welt verdienen Frauen in Israel weniger als Männer – hierzulande durchschnittlich 23 Prozent weniger. Die Knesset hat aktuell den größten Frauenanteil seit Staatsbeginn, und nur 32 der 120 Abgeordneten sind Frauen… Frauen, die in der Peripherie leben, sind darüber hinaus doppelt diskriminiert und mit zusätzlichen Problemen konfrontiert: Der öffentliche Nahverkehr ist schlechter ausgebaut, das Gesundheitssystem ist weniger gut und mit langen Wartezeiten verbunden, die Arbeitsgelegenheiten sind eingeschränkter und das Durchschnittsgehalt niedriger als im Zentrum. Palästinensische Frauen schließlich, von denen die meisten in der Peripherie leben, leiden unter dreifacher Diskriminierung und Unterdrückung. So sterben zum Beispiel arabische Frauen häufiger als jüdische Frauen an Diabetes oder Krebs, obwohl sie seltener daran erkranken. Die Gründe dafür sind die schlechte ärztliche Versorgung und der fehlende Zugang zum Gesundheitssystem. Ein weiteres Beispiel sind die Hauszerstörungen[1]. Hier haben Untersuchungen ergeben, dass Frauen die Hauptbetroffenen sind.

Ohne Zweifel ist die fortdauernde Besatzung auch dafür verantwortlich, dass sich die Kluft zwischen Reich und Arm, Männern und Frauen sowie Zentrum und Peripherie ständig vergrößert. Die völkerrechtswidrigen jüdischen Siedlungen in den besetzten Gebieten erhalten doppelt so viel staatliche Mittel wie die Peripherie innerhalb Israels. Neben der täglichen Diskriminierung, die palästinensische Frauen wegen ihres Geschlechts und ihrer nationalen Zugehörigkeit im Arbeitsleben und in der Öffentlichkeit erleben, leiden sie zudem unter patriarchalen und traditionellen Gesellschaftsstrukturen. Gewalt gegen Frauen ist ein weltweites Problem und auch in Israel sind Frauen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen davon betroffen. Doch auch hier sind es wieder die in der Peripherie lebenden Frauen, die weniger Zugang zu polizeilichem Schutz und Wohlfahrt haben, und die arabischen Frauen, die darüber hinaus mit Sprach- und Kulturbarrieren konfrontiert sind.

 

Wie offen ist deiner Meinung nach die israelische Gesellschaft für einen Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit?

Meiner Meinung nach sollte sich Geschlechtergerechtigkeit nicht auf eine finanzielle Gleichstellung beschränken, sondern auch Aspekte wie Status und nationale Zugehörigkeit einbeziehen. Eine gerechte Budgetverteilung ist ein sehr wichtiges Instrument für Wandel, aber sie reicht allein nicht aus. Ein Staat, in dem es zwar Geschlechtergerechtigkeit gibt, der aber die Besetzung der palästinensischen Gebiete aufrechterhält und ihre nationale Selbstbestimmung verhindert, ist nichts wert. Auch eine größere Anzahl von Frauen in Entscheidungspositionen ist nichts wert, wenn sie sich nicht für Gerechtigkeit, Wohlfahrt und Gleichberechtigung für alle unterprivilegierten Bevölkerungsgruppen einsetzen. Neben Geschlecht müssen also auch Klasse, Wohngegend und nationale Zugehörigkeit in Betracht gezogen werden. Rassismus und Hetze in Israel verhindern das, was ich unter wahrer Geschlechtergerechtigkeit verstehe.

 

Wer ist dein feministisches Frauenidol?

Jede Frau kann mein feministisches Idol sein. Manchmal ist es meine 15 Jahre alte Tochter, die mir gegenübersteht und für sich für ihre Rechte als junge Frau einsetzt und mir so eine Menge über Mutterschaft und Feminismus beibringt. Manchmal ist es Nawal El Saadawi oder jede andere feministische Persönlichkeit, wie bell hooks oder Rosa Luxemburg. Feminismus ist eine Bewegung für den sozialen Wandel und für den Aufbau einer gerechten und respektvollen menschlichen Gesellschaft.

 

 

Kaltom Hussein

Kaltom Hussein arbeitet als Koordinatorin für Mittelakquise und Entwicklung in der Organisation Women against Violence (WAV) in Nazareth. WAV haben die Eliminierung von Gewalt gegen Frauen zum Ziel, und setzen sich für eine Verbesserung des gesellschaftlichen Status von palästinensischen Frauen in Israel ein. Neben ihrer Arbeit in WAV ist Kaltom Bürger- und Menschenrechtsaktivistin.

 

Kaltom Hussein Foto: privat

Kaltom Hussein (Foto: privat)

 

Welche sind die größten Probleme, vor denen Frauen in Israel stehen – im Allgemeinen und palästinensische Frauen im Besonderen?

Palästinensische Bürgerinnen Israels sind mit drei Arten von Diskriminierung konfrontiert:

Erstens werden sie in Israel generell als Frauen diskriminiert. Die Prioritätensetzung des Staates auf Krieg und Besatzung schadet und benachteiligt Frauen, sei es bei der Vergabe staatlicher Gelder, sei es bei Dienstleistungen oder der Schaffung von Sicherheit für Frauen auf verschiedenen Ebenen.

Zweitens als arabische Minderheit, denn palästinensische Bürger*innen Israels sind als nationale Minderheit von Diskriminierung betroffen: durch die staatliche Politik der Hauszerstörungen, durch das Staatsangehörigkeitsrecht und durch Polizeigewalt.

Drittens als palästinensische Frauen in einer männlichen Gesellschaft. Zu diesem Ergebnis kam vor Kurzem eine Untersuchung durch die Knesset: 85 Prozent der palästinensischen Bürgerinnen Israels leben in Unsicherheit. Das Polizeisystem sollte Bürger*innen beschützen, doch stattdessen gibt es immer wieder Fälle, in denen Polizeikräfte arabische Bürger*innen bei Einsätzen zu Hauszerstörungen und Demonstrationen getötet haben. Wie sollen Frauen diesem System trauen und Anzeige bei Gewalttaten erstatten? Der Anstieg fundamentalistischer Einstellungen in den letzten Jahren hat diese Situation noch verschärft und zu einem Rückzug und zu einer Verunsicherung feministischer Positionen geführt. Frauen sind an den Rand der politischen Agenda verbannt (die Studie belegt, dass 50 Prozent der palästinensischen Bevölkerung, Frauen und Männer, immer noch glauben, dass Frauen besser über sexuelle Übergriffe schweigen sollten, statt sich durch Meldung in „Schande“ zu begeben). Makrofaktoren, die diese Situation positiv beeinflussen könnten, bleiben unverändert: Palästinensischen Bürgerinnen Israels fehlt nach wie vor die Mitsprache bei der Setzung von sozialen und politischen Themen, und trotz eines gewissen Zuwachses im letzten Jahrzehnt ist der Zugang zum Arbeitsmarkt beschränkt: 60 Prozent der palästinensischen Akademikerinnen in Israel sind arbeitslos und die Arbeitslosenrate unter palästinensischen Bürgerinnen Israels ist vier- bis fünfmal höher als unter jüdischen Frauen. Wenn sie Arbeit haben, verdienen sie bedeutend weniger als ihre männlichen Kollegen – jüdische und palästinensische – und werden oft unverblümt ausgebeutet. Und sie sind immer noch Opfer von Gewalt.

 

Wie offen ist deiner Meinung nach die israelische Gesellschaft für einen Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit?

Ich bin mir nicht sicher, wie offen die israelische Gesellschaft für Geschlechtergerechtigkeit ist. Als Women Against Violence haben wir Koalitionen mit feministischen israelischen Organisationen und linken Gruppen gebildet, um gegenüber Knesset-Abgeordneten für Gesetzesänderungen zum Schutz von Frauen zu kämpfen. Wir können nicht über Sicherheit, Gleichberechtigung und sozialen Wandel reden, solange wir unter Besatzung und Angst leben!

Ich hoffe, dass die harte Arbeit dieser Koalitionen irgendwann dazu führt, dass sich die Gesellschaft für Gleichberechtigung öffnen wird.

 

Wer ist dein feministisches Frauenidol?

Ich bin oft inspiriert von feministischen Aktivistinnen und Wissenschaftlerinnen und erstaunt über die großartigen Verbindungen beider Felder. Ich bin überwältigt von den Politiken, der Schönheit, Leidenschaft und Stärke dieser Feministinnen, die hohe Wellen schlagen, Geschichte schreiben („herstories”), Leben verändern und die Welt.

Ich hatte nie eine „Lieblingsfeministin“, aber ich schätze definitiv die Feministinnen von Women Against Violence, von denen einige meine engsten Freundinnen sind. Sie wenden Theorie in der Praxis an, sind kompromisslos, stark und grundsätzlich politisch. Sie haben nicht nur die Gesellschaft, sondern stets auch sich selbst herausgefordert.

Ich fand es nie besonders gut, Menschen zu idealisieren und sie zu Autoritäten zu stilisieren, das erscheint mir unfeministisch. Deshalb möchte ich keine Namen auflisten – die Liste wäre eh zu lang.

 

 

Yulia Zemlinsky

Dr. Yulia Zemlinskaya ist seit 2014 Direktorin von Morashtenu („Unser Erbe“), einer Organisation die zum Ziel hat, das zivilgesellschaftliche Engagement russischsprachiger Israelis zu stärken, und die sich für demokratische Werte, Menschenwürde, Toleranz, kulturellen Pluralismus und eine starke Zivilgesellschaft einsetzt. Yulia wuchs in St. Petersburg in Russland auf und kam 1997 nach Israel. Neben ihrer Arbeit in Morashtenu ist die Politikwissenschaftlerin als Lehrbeauftragte in der Hebrew University in Jerusalem tätig.

 

Yulia Zemlinskaya Foto: privat

Yulia Zemlinskaya (Foto: privat)

 

Welche sind die größten Probleme, vor denen Frauen in Israel stehen – im Allgemeinen und Frauen aus der russischsprachigen Minderheit im Besonderen?

Eines der akutesten Probleme, mit dem alle israelischen Frauen konfrontiert sind, sind meiner Ansicht nach die sozialen Strukturen, die die wirtschaftliche Ungleichheit aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit aufrechterhalten. So hat beispielsweise die fehlende kostenlose Betreuung von Kindern unter drei Jahren sowie der Mangel an pädagogischen Einrichtungen für Kinder nach 16 Uhr, das heißt nach Schulschluss, die Benachteiligung von Frauen im Beruf zur Folge und wirkt sich somit auch nachteilig auf ihr Einkommen aus. Durch die Unterversorgung im Bereich der staatlichen Kinderbetreuung und die hohen Kosten für private Betreuungseinrichtungen sind Mütter gezwungen, entweder Kompromisse in ihrer Karriere einzugehen oder diese gar ganz aufzugeben. Wenn man bedenkt, dass eine israelische Familie durchschnittlich drei Kinder hat, ist der Schaden, den die Karriere einer Mutter auf diese Weise nimmt, oft irreparabel. Das Einkommen von Frauen wird langfristig verringert, wodurch sich die Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern weiter vergrößert. Das ist natürlich nicht nur ein Problem für Frauen. Im gegenwärtigen System müssen viele Väter die Last des hauptsächlichen oder sogar einzigen Brotverdieners in der Familie tragen, was uns zurück zu partriarchalen Familienstrukturen führt. Der einzige Weg vorwärts ist die Einführung adäquater Kinderbetreuungsmaßnahmen, womit eine gleichberechtigtere Verteilung von Verantwortlichkeiten in der Familie möglich wird.

Die Schwierigkeiten, mit denen israelische Frauen konfrontiert sind, sind für russischsprachige Frauen [großenteils in den 1990er-Jahren aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion eingewandert, Anm. d. Ü.] noch größer, da sie über weniger wirtschaftliches und soziales Kapital, wie Netzwerke verwandtschaftlicher Unterstützung, verfügen. Russischsprachige Frauen haben viel geringeres, wirtschaftliche Sicherheit bedeutendes Wohneigentum als alteingesessene Israelis. Sie werden mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit sexuell belästigt. Die Rate alleinstehender Mütter unter russischsprachigen Frauen ist viel höher als unter israelischen Frauen. Deshalb benötigen russischsprachige Frauen spezielle Programme zur sozialen und wirtschaftlichen Unterstützung.

 

Wie offen ist deiner Meinung nach die israelische Gesellschaft für einen Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit?

Ich glaube, dass die israelische Gesellschaft durchaus offen für Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern ist. Die Schaffung sozialer Strukturen, die einen solchen Wandel fördern können, ist meiner Meinung nach eine Frage der Bereitstellung von Ressourcen.

 

Wer ist dein feministisches Frauenidol?

Es gibt viele berühmte Feministinnen, die ich bewundere. Aber mein Idol ist meine Mutter. Sie hatte eine erfolgreiche Karriere als Physikerin und war auch eine großartige Mutter für mich. Es gibt vieles, wofür das kommunistische System der Sowjetunion zurecht kritisiert werden kann. Aber wenn ich es mit vielen modernen westlichen Gesellschaften vergleiche, einschließlich der israelischen, so erreichen diese nicht das Maß an Struktur und Kultur von Gleichberechtigung, das es in der ehemaligen UdSSR gab. Die Generation meiner Mutter wuchs in dem Glauben auf, dass es keine männlichen oder weiblichen Jobs gibt. Alle haben Berufe ergriffen, die in der westlichen Welt als „männlich“ angesehen werden. Sie wurden erfolgreiche Kernphysikerinnen, Mathematikerinnen und Informatikerinnen, derweil der Staat ausreichende Kinderversorgung zur Verfügung stellte. Sie haben unter sehr harten Bedingungen Erfolg gehabt. Diese Frauen sind meine Idole.

 

Wir danken den Beteiligten!

 

(Übersetzung: Mieke Hartmann, Tali Konas und Magda Albrecht)

 

Anmerkungen:

[1] Palästinensische Ortschaften erhalten kaum bauplanliche Genehmigungen zur Erweiterung. Gebäude, die trotz mangelnder Genehmigung errichtet werden, müssen auf behördliche Anordnung abgerissen werden. Kommen die Bewohner dieser Anordnung nicht selber nach, wird der Abriss zwangsweise durch die Behörden durchgeführt. Anm.d.Ü.

 

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