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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Die LINKE

Die Partei DIE LINKE wurde 2007 gegründet. Sie entstand durch den Zusammenschluss der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), die vor allem in den ostdeutschen Bundesländern aktiv war, und der westdeutschen Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG). Ihren Namen leitet sie aus ihrem Anspruch einer linken politischen Orientierung her. Die Partei zielt ab auf die Überwindung des Kapitalismus und den Aufbau eines anderen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, den demokratischen Sozialismus.

 

Bei den Bundestagswahlen im September 2017 erreichte DIE LINKE 9,2 Prozent der Wählerstimmen (2013 waren es 8,6 Prozent). Sie verfügt über 69 Abgeordnete (37 Frauen und 32 Männer) von 709 im Deutschen Bundestag. (http://www.linksfraktion.de/). DIE LINKE ist in zehn der 16 Landesparlamente vertreten. Im den Bundesländern Berlin und Brandenburg ist sie an der Landesregierung beteiligt, in Thüringen stellt sie den Ministerpräsidenten. DIE LINKE stellt Tausende gewählte Vertreter*innen auf kommunaler Ebene.

Im Europäischen Parlament ist DIE LINKE mit sieben Abgeordneten vertreten, sie ist dort Mitglied der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL). (http://www.guengl.eu/)

 

Aus der Präambel des Parteiprogramms:

«Wir, demokratische Sozialistinnen und Sozialisten, demokratische Linke mit unterschiedlichen politischen Biografien, weltanschaulichen und religiösen Einflüssen, Frauen und Männer, Alte und Junge, Alteingesessene und Eingewanderte, Menschen mit und ohne Behinderungen, haben uns in einer neuen linken Partei zusammengeschlossen. Wir halten an dem Menschheitstraum fest, dass eine bessere Welt möglich ist. Wir sind und werden nicht wie jene Parteien, die sich devot den Wünschen der Wirtschaftsmächtigen unterwerfen und gerade deshalb kaum noch voneinander unterscheidbar sind.»

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