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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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„Auch die Herrschenden sind entfremdet“

Wir haben für marx200.org drei MarxistInnen interviewt und gefragt, welche Bedeutung und Einfluss die Marx’sche Kritik der Politischen Ökonomie heute noch hat.

Daniel Ziethen

HINTERGRUNDARTIKEL: Wirtschaft

  • „Auch die Herrschenden sind entfremdet“

    Daniel Ziethen

    Wir haben für marx200.org drei Marxist*innen interviewt und gefragt, welche Bedeutung und Einfluss die Marx’sche Kritik der Politischen Ökonomie heute noch hat.

  • Wem gehört das Geld über unseren Köpfen?

    Sharon Rotbard

    Luft ist eine unterschätzte Ressource, sie ist der Raum, in dem wir wohnen, das, was wir in der Regel „Zuhause“ nennen, aber auch der Raum für endlose Erwartungen, für das, was noch nicht gemacht und gebaut worden ist, Räume und Wohnungen, von denen wir hoffen und träumen, sie zu bewohnen. Diese Luft, dieser Raum, der bis ans Ende der Erdatmosphäre reicht, kann in Geld verwandelt werden. Wem gehört diese Luft und wem gehört dieses Geld? Unabhängig davon, ob aufgezwungen oder mit Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt, Stadtsanierung und die Lösungen des Wohnungsproblems sind in erster Linie durch Profitstreben geprägt, wobei der Profit des einen auf Kosten des anderen geht. Der israelische Architekt Sharon Rotbard meint, es ist notwendig, die Konzentration von Luft in den Händen weniger zu verhindern und den Mechanismen der Spekulation, mit denen Profiterwartungen geschürt werden, entgegenzuwirken.

  • Militarisierung, Religion und die „demographische Bedrohung“

    Keren Greenblatt

    Ein Blick auf die gesellschaftspolitischen Spannungen in Israel und ihre Auswirkungen auf das Einkommens- und Geschlechterverhältnis

  • Ein einsamer Songkran in der Arava

    Matan Kaminer

    Tief im ariden Süden Israels entstanden nach der Gründung Israels ländliche jüdische Kommunen, die gegen die Ausbeutung durch Lohnarbeit rebellierten und sich harter Arbeit widmeten. Aus einer Landwirtschaft zur Deckung inländischen Bedarfs wurde in den 1990er Jahren eine erfolgreiche Exportindustrie. Den gewachsenen Bedarf an Arbeitskräften füllten thailändische Arbeiter*innen. Matan Kaminer weilte Monate in der Arava und entdeckte ein komplexes System, in dem die thailändischen Migrant*innen dazu verurteilt werden, nicht nur ausgebeutet zu werden, sondern auch unsichtbar zu sein.

  • Nicht wirklich eine Start-up-Nation

    Shlomo Swirski

    Gerne sieht sich Israel als hoch entwickeltes Land – die soziale Kluft und die wachsende Armut zeigen jedoch ein anderes Bild.

  • Profit auf dem Rücken von Arbeitsmigrant*innen - Die Methode der Ausbeutung

    Reut Michaeli

    Die Beschäftigung von Arbeitsmigrant*innen in Israel unterliegt einem Regime von Arbeitsgenehmigungen und Quoten – von dem viele profitieren, außer der Arbeiter*innen.

  • Foto: ActiveStills

    Koach La-Ovdim - Eine Gewerkschaft von unten

    Assaf Bondi

    Die neue Basisgewerkschaft Koach La-Ovdim ("Macht den Arbeitern") setzt sich für unorganisierte Arbeiter*innen ein und erzielt beachtliche Erfolge.

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