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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Zerstörung eines Beduinen-Dorfs in der Naqab/Negev-Wüste - eine Chronologie

Dramatische Wende: Aktuell berichten israelische Medien, dass die tödlichen Vorfälle im Beduinen-Dorf Umm al-Ḥīrān keinesfalls Resultat eines terroristischen Akts waren und fordern den Rücktritt des Ministers für Innere Sicherheit. Eine Chronologie.

Magda Albrecht

HINTERGRUNDARTIKEL: Politik

  • 1967: Die lange, lange Besatzung

    Gadi Algazi

    Im Juni 1967 überschritt Israel seine provisorischen Grenzen und machte sich unter dem Schutz einer militärischen Besatzung an ein weitreichendes koloniales Projekt in den neu eroberten Gebieten.

  • Gemeinsam anders - Die Gemeinsame Liste und progressive Politik in Israel

    Hana Amoury, Yossi Bartal, Tsafrir Cohen

    Die neugegründete Gemeinsame Liste, eine parlamentarische Plattform, die sehr unterschiedliche politische Positionen – von sozialistischen bis zu liberalen und islamisch-konservativen – einschließt und deren Mitglieder unterschiedlichen ethnischen Gruppen angehören, ist ein spannendes politisches Projekt und nicht nur für die israelische Politik von Bedeutung, sondern potenziell auch für die gesamte Region.

  • Sozialistischer Universalismus oder nationales Projekt? Ein Blick auf die Geschichte linker Parteien in Israel

    Noam Sheizaf

    Die Kluft zwischen zionistischen und nicht-zionistischen linken Parteien war in der Geschichte der israelischen Linken schon immer die wichtigste Spaltungslinie. Angesicht des Rechtsrucks in Israel benötigen wir mehr denn je eine Vision, die die linken Kräfte verbindet.

  • Unangenehm bleiben

    Hedva Isachar

    Ein Überblick über die Geschichte des politischen Protests in Israel aus der Perspektive der außerparlamentarischen Bewegungen

  • Ohne Erinnerung keine Zukunft. Die Nakba auf Hebräisch

    Eitan Bronstein Aparicio

    Wie geht die israelische Öffentlichkeit mit der Geschichte der Vertreibung der PalästinenserInnen um?

  • Themenschwerpunkt: Besatzung

    Zwei Beiträge beschäftigen sich mit dem historischen Kontext der Besatzung in Folge des Krieges von 1967 und den Faktoren, die deren Fortsetzung für bald ein halbes Jahrhundert ermöglicht haben.

  • Quo vadis Israel? Quo vadis Palästina?

    Tsafrir Cohen, Katja Hermann

    Zur aktuellen Krise in Israel und Palästina und möglichen Lösungsansätzen. Seit Wochen eskaliert die Gewalt in den Palästinensischen Gebieten und in Israel. Seit Anfang Oktober sind mindestens 64 PalästinenserInnen und neun Israelis getötet worden, viele Hundert wurden verletzt und verhaftet. Menschen auf beiden Seiten der Mauern und Zäune leben in Angst und fragen sich, ob eine dritte Intifada bevorsteht. Deeskalation ist das Gebot der Stunde, doch die Wiederherstellung des Status quo wird kaum aus der Krise führen.

  • Der Zauber wirkt noch immer. Netanjahu siegt erneut.

    Tsafrir Cohen

    Nach den Wahlen in Israel: Ernüchterung bei den Linken. Am Tag nach den Wahlen in Israel wissen wir es: Der alte Zauberer Benjamin Netanjahu hat zum vierten Mal nach 1996, 2009 und 2013 die Wahlen gewonnen. Die Kampagne seiner Herausforderer vom Zionistischen Lager, die zum Wahlkampfauftakt erfolgte Zusammenführung von Kadima, einer Abspaltung von Likud und der Arbeitspartei misslang gründlich.

  • Israel vor den Wahlen 2015

    Tsafrir Cohen

    In Israel wird am 17. März gewählt, und im Fernsehen, in den sozialen Medien, überall auf den Straßen ist der Wahlkampf omnipräsent. Bei so intensiver Berieselung ist die völlige Abwesenheit der zwei großen Problemfelder, die Israels Geschicke maßgeblich bestimmen, umso bemerkenswerter: der Konflikt mit den PalästinenserInnen und die Besatzung der Palästinensergebiete samt ihrer verheerenden Rückwirkungen auf die innere Verfasstheit der israelischen Gesellschaft und Demokratie einerseits, andererseits eine Wirtschaftspolitik, die die Kluft zwischen Arm und Reich enorm wachsen und die öffentlichen Güter zugunsten eines kaum regulierten privaten Sektors immer weiter schrumpfen lässt. Gegen Letztere entstand vor wenigen Jahren eine enorme Protestwelle, die bei diesen Wahlen allerdings nur noch blasse Erinnerung geworden ist.

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