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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Süd-Tel Aviv – ein Essay

Ein Mikrokosmos der Kämpfe, die für Israel richtungsweisend sind. Ein Essay über die Teilung einer Stadt und Spaltung einer Gesellschaft, über einen Ankunftsort für Geflüchtete und Migranten, Abschottungspolitik, systematische Diskriminierung und das progressive Potenzial des Hinterhofs Tel Avivs.

Tsafrir Cohen & Einat Podjarny

HINTERGRUNDARTIKEL: Gesellschaft

  • Das Gelobte Land, aber nicht für Asylsuchende

    Die Situation von Geflüchteten in Israel ist von Verfolgung, Angst vor Abschiebung und alltäglichem Rassismus geprägt. Aber es gibt mitunter auch Solidarität und selbstorgansierten Protest dagegen.

  • Zwischen Ost und West - Die Mizrachim

    "Orientale" Juden machen etwa die Hälfte der jüdischen Bevölkerung in Israel aus – werden von den Machtzentren im Land häufig ausgeschlossen. Welche Rolle spielt die Mizrachi-Identität immer noch in der Politik?

  • Eine Minderheit, die nicht mehr schweigt

    Die  Palästinenser*innen, die nach dem Krieg von 1948 in ihrer Heimat bleiben konnten, wurden zur Minderheit in ihrem eigenen Land. In den letzten Jahrzehnten treten sie selbstbewusster für ihre Rechte ein.

  • „Es ist überwältigend in Jerusalem zu leben“

    Interview mit Sahar Vardi

    Die gebürtige Jerusalemerin und Kriegsdienstverweigerin Sahar Vardi engagiert sich seit ihrer Jugend in Initiativen gegen die Besatzungspolitik der israelischen Regierung. Gemeinsam mit den Bewohner*innen Ost-Jerusalems kämpft sie für eine gerechte Stadt von unten.

  • „Wenn es euch hier nicht passt, dann geht doch zurück nach Russland“

    Interview mit Sonya Soloviov

    In Kiew geboren und in Israel aufgewachsen, setzt sich Sonya Soloviov für eine feministische Erneuerung der russischsprachigen Community Israels ein und widerspricht der Annahme, Migrant*innen aus der Sowjetunion seien per se für progressive Bewegungen nicht offen.

  • „Ich will diesem Staat nicht als Make-up dienen“

    Interview mit Samah Salaime

    Als palästinensische Sozialarbeiterin in Israel kämpft Samah Salaime an vielen Fronten, indem sie kontinuierlich patriarchale und rassistische Strukturen herausfordert und eine Kampagne gegen eine Mordwelle an arabischen Frauen im Zentrum des Landes anführte. Der Kampf für Gleichberechtigung kann in ihren Augen nur radikal geführt werden.

  • „Jeder Polizist weiß, dass er mit uns alles machen kann“

    Interview mit Tigist Mahari

    Als Kind zog Tigist Mahari mit ihrer Familie aus Äthiopien nach Israel und beteiligt sich heute unter anderem aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen an Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Diskriminierung. Ihr wichtigstes Ziel ist es, die verschiedenen benachteiligten Gruppen in der israelischen Gesellschaft zu vernetzen.

  • „Das Streben nach Gleichberechtigung verbindet uns jenseits der partikulären Identität miteinander“

    Interview mit Shula Keshet

    Im heruntergekommenen Süd-Tel Aviv stellt sich Shula Keshet an die Seite der Schwächsten der Gesellschaft und leistet Widerstand gegen zunehmende Gentrifizierung und Ausländerfeindlichkeit. Ihre Vision besteht darin, im verarmten Süden der Stadt gemeinsam mit Alteingesessen und Geflüchteten eine bessere Zukunft aufzubauen.

  • Zerstörung eines Beduinen-Dorfs in der Naqab/Negev-Wüste - eine Chronologie

    Magda Albrecht

    In Israel gibt es 35 so genannte „nicht anerkannte“ Beduinen-Dörfer mit zehntausenden Einwohner_innen, die von erzwungener Verdrängung gefährdet sind. So auch das Beduinen-Dorf Umm al-Ḥīrān in der Naqab/Negev-Wüste. (letztes Update 25.April 2018)

  • Protest gegen Massenabschiebung afrikanischer Geflüchteter

    RLS Team

    Gegen den Plan der israelischen Regierung alle im Land verbliebenen afrikanischen Geflüchteten abzuschieben regt sich Widerstand. Eine Übersicht. (Update Mai 2018)

  • Schwerpunkt Geflüchtete in Israel

    RLS Israel

    Zehntausende Geflüchtete aus Eritrea und dem Sudan sind in den vergangenen Jahren nach Israel gelangt. Der Staat bezeichnet sie offiziell als Eindringlinge. Während ein 245 Kilometer langer Zaun zu Ägypten einen weiteren Zuzug komplett verhindert, konnte eine Politik der willkürlichen Internierung und des Schikanierens, gepaart mit kampagnenartigem und alltäglichem Rassismus mehr als 20.000 Asylsuchende dazu bewegen, Israel zu verlassen. Nun will die Regierung alle im Land verbliebenen afrikanischen Geflüchtete abschieben. Sie sollen in Drittstaaten (Ruanda und Uganda) abgeschoben werden. Wenn nötig mit polizeilicher Gewalt. Damit werden die seit Jahren bestehenden afrikanischen Communities im Land zerstört und deren Mitglieder bewusst in lebensbedrohliche Situationen gebracht

  • Israelische Erkundungsmission nach Ruanda & Uganda

    RLS Israel

    Im Zusammenhang mit den Plänen der israelischen Regierung Flüchtlinge aus Eritrea und Sudan in die Drittländer Ruanda und Uganda zu deportieren, ist eine israelische Delegation, der auch Knesset-Mitglieder angehörten, mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, nach Ruanda und Uganda gereist, um aus eigener, unmittelbarer Anschauung die Situation, der die Flüchtlinge in beiden Ländern ausgesetzt sind, vor Ort kennenzulernen und in Augenschein zu nehmen und zudem lokale Akteure zu treffen, die einen genaueren Einblick, in die zu erwartende Zukunft der Deportierten geben können.

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    Wo wart ihr, als man die Geflüchteten abschob?

    HaOkets

    Was kann man angesichts des bedrohlich herannahenden Tages der Abschiebung tun? Das linke Medienportal HaOkets hat einige Aktivist*innen und Jurist*innen gefragt und diese geben einige Vorschläge.

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