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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Gegen den Strom – was bewegt israelische Aktivistinnen anno 2018?

Frauen verändern die Welt – auch in Israel! In den folgenden Interviews teilen fünf israelische Aktivistinnen ihre Erfahrungen mit Rassismus und Sexismus, berichten über ihre politische Arbeit und erzählen von der ambivalenten Beziehung zum Staat und von ihren Hoffnungen für die Zukunft.

HINTERGRUNDARTIKEL: Gesellschaft

  • Das Gelobte Land, aber nicht für Asylsuchende

    Die Situation von Geflüchteten in Israel ist von Verfolgung, Angst vor Abschiebung und alltäglichem Rassismus geprägt. Aber es gibt mitunter auch Solidarität und selbstorgansierten Protest dagegen.

  • Zwischen Ost und West - Die Mizrachim

    "Orientale" Juden machen etwa die Hälfte der jüdischen Bevölkerung in Israel aus – werden von den Machtzentren im Land häufig ausgeschlossen. Welche Rolle spielt die Mizrachi-Identität immer noch in der Politik?

  • Eine Minderheit, die nicht mehr schweigt

    Die  Palästinenser*innen, die nach dem Krieg von 1948 in ihrer Heimat bleiben konnten, wurden zur Minderheit in ihrem eigenen Land. In den letzten Jahrzehnten treten sie selbstbewusster für ihre Rechte ein.

  • „Jeder Polizist weiß, dass er mit uns alles machen kann“

    Interview mit Tigist Mahari

    Als Kind zog Tigist Mahari mit ihrer Familie aus Äthiopien nach Israel und beteiligt sich heute unter anderem aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen an Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Diskriminierung. Ihr wichtigstes Ziel ist es, die verschiedenen benachteiligten Gruppen in der israelischen Gesellschaft zu vernetzen.

  • „Das Streben nach Gleichberechtigung verbindet uns jenseits der partikulären Identität miteinander“

    Interview mit Shula Keshet

    Im heruntergekommenen Süd-Tel Aviv stellt sich Shula Keshet an die Seite der Schwächsten der Gesellschaft und leistet Widerstand gegen zunehmende Gentrifizierung und Ausländerfeindlichkeit. Ihre Vision besteht darin, im verarmten Süden der Stadt gemeinsam mit Alteingesessen und Geflüchteten eine bessere Zukunft aufzubauen.

  • Zerstörung eines Beduinen-Dorfs in der Naqab/Negev-Wüste - eine Chronologie

    Magda Albrecht

    In Israel gibt es 35 so genannte „nicht anerkannte“ Beduinen-Dörfer mit zehntausenden Einwohner_innen, die von erzwungener Verdrängung gefährdet sind. So auch das Beduinen-Dorf Umm al-Ḥīrān in der Naqab/Negev-Wüste. (letztes Update 25.April 2018)

  • Protest gegen Massenabschiebung afrikanischer Geflüchteter

    RLS Team

    Gegen den Plan der israelischen Regierung alle im Land verbliebenen afrikanischen Geflüchteten abzuschieben regt sich Widerstand. Eine Übersicht. (Update Mai 2018)

  • Schwerpunkt Geflüchtete in Israel

    RLS Israel

    Zehntausende Geflüchtete aus Eritrea und dem Sudan sind in den vergangenen Jahren nach Israel gelangt. Der Staat bezeichnet sie offiziell als Eindringlinge. Während ein 245 Kilometer langer Zaun zu Ägypten einen weiteren Zuzug komplett verhindert, konnte eine Politik der willkürlichen Internierung und des Schikanierens, gepaart mit kampagnenartigem und alltäglichem Rassismus mehr als 20.000 Asylsuchende dazu bewegen, Israel zu verlassen. Nun will die Regierung alle im Land verbliebenen afrikanischen Geflüchtete abschieben. Sie sollen in Drittstaaten (Ruanda und Uganda) abgeschoben werden. Wenn nötig mit polizeilicher Gewalt. Damit werden die seit Jahren bestehenden afrikanischen Communities im Land zerstört und deren Mitglieder bewusst in lebensbedrohliche Situationen gebracht

  • Israelische Erkundungsmission nach Ruanda & Uganda

    RLS Israel

    Im Zusammenhang mit den Plänen der israelischen Regierung Flüchtlinge aus Eritrea und Sudan in die Drittländer Ruanda und Uganda zu deportieren, ist eine israelische Delegation, der auch Knesset-Mitglieder angehörten, mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, nach Ruanda und Uganda gereist, um aus eigener, unmittelbarer Anschauung die Situation, der die Flüchtlinge in beiden Ländern ausgesetzt sind, vor Ort kennenzulernen und in Augenschein zu nehmen und zudem lokale Akteure zu treffen, die einen genaueren Einblick, in die zu erwartende Zukunft der Deportierten geben können.

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    Wo wart ihr, als man die Geflüchteten abschob?

    HaOkets

    Was kann man angesichts des bedrohlich herannahenden Tages der Abschiebung tun? Das linke Medienportal HaOkets hat einige Aktivist*innen und Jurist*innen gefragt und diese geben einige Vorschläge.

  • Antisemitismus & Islamophobie

    RLS Israel

    Zwischen akademischer Forschung & politischen Agenden Ein Forschungsprojekt setzt die Themenfelder Antisemitismus und Islamophobie aktiv zueinander in Beziehung. Es soll nicht nur Raum für Vergleiche und Analysen bieten, sondern auch dazu beitragen, die gemeinsamen historischen Erfahrungen, Pfade und Geschichten von Muslim*innen sowie Juden und Jüdinnen offenzulegen.

  • Fremdenhass als Mittel der Politik - Israels Regierung plant massenhafte Abschiebungen

    Reut Michaeli

    Zehntausende Geflüchtete aus Eritrea und dem Sudan sind in den vergangenen Jahren nach Israel gelangt. Der Staat bezeichnet sie offiziell als Eindringlinge. Während ein 245 Kilometer langer Zaun zu Ägypten einen weiteren Zuzug komplett verhindert, konnte eine Politik der willkürlichen Internierung und des Schikanierens, gepaart mit kampagnenartigem und alltäglichem Rassismus mehr als 20.000 Asylsuchende dazu bewegen, Israel zu verlassen. Nun will die Regierung alle im Land verbliebenen nicht jüdischen Flüchtlinge abschieben.

  • Ein einsamer Songkran in der Arava

    Matan Kaminer

    Tief im ariden Süden Israels entstanden nach der Gründung Israels ländliche jüdische Kommunen, die gegen die Ausbeutung durch Lohnarbeit rebellierten und sich harter Arbeit widmeten. Aus einer Landwirtschaft zur Deckung inländischen Bedarfs wurde in den 1990er Jahren eine erfolgreiche Exportindustrie. Den gewachsenen Bedarf an Arbeitskräften füllten thailändische Arbeiter*innen. Matan Kaminer weilte Monate in der Arava und entdeckte ein komplexes System, in dem die thailändischen Migrant*innen dazu verurteilt werden, nicht nur ausgebeutet zu werden, sondern auch unsichtbar zu sein.

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