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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Süd-Tel Aviv – ein Essay

Ein Mikrokosmos der Kämpfe, die für Israel richtungsweisend sind. Ein Essay über die Teilung einer Stadt und Spaltung einer Gesellschaft, über einen Ankunftsort für Geflüchtete und Migranten, Abschottungspolitik, systematische Diskriminierung und das progressive Potenzial des Hinterhofs Tel Avivs.

Tsafrir Cohen & Einat Podjarny

HINTERGRUNDARTIKEL: Gesellschaft

  • Das Gelobte Land, aber nicht für Asylsuchende

    Die Situation von Geflüchteten in Israel ist von Verfolgung, Angst vor Abschiebung und alltäglichem Rassismus geprägt. Aber es gibt mitunter auch Solidarität und selbstorgansierten Protest dagegen.

  • Zwischen Ost und West - Die Mizrachim

    "Orientale" Juden machen etwa die Hälfte der jüdischen Bevölkerung in Israel aus – werden von den Machtzentren im Land häufig ausgeschlossen. Welche Rolle spielt die Mizrachi-Identität immer noch in der Politik?

  • Eine Minderheit, die nicht mehr schweigt

    Die  Palästinenser*innen, die nach dem Krieg von 1948 in ihrer Heimat bleiben konnten, wurden zur Minderheit in ihrem eigenen Land. In den letzten Jahrzehnten treten sie selbstbewusster für ihre Rechte ein.

  • Demonstration für die Opfer von Gewalt und gegen organisierte Kriminalität in Nazareth, Israel 2019.

    Schusswaffen in Israel. Realität, Politik und feministische Kritik

    Rela Mazali und Meisa Irshaid

    Die wachsende Verfügbarkeit legaler und illegaler Waffen und die fehlende Durchsetzung von Recht und Ordnung in den palästinensischen Gemeinden in Israel führen zu einer enormen Zunahme von organisierter Kriminalität, Schießereien und innerfamiliärer Gewalt.

  • Protest gegen Polizeigewalt, Tel Aviv, 2015. Foto: Activestills

    Weiße und "andere" jüdische Menschen

    Efrat Yerday

    Aktivist*innen äthiopischer Herkunft kämpfen in Israel seit Jahrzehnten für die Anerkennung als jüdische Einwanderer*innen sowie gegen strukturelle Benachteiligung und Rassismus. Eine verdrängte Geschichte von Leid, Widerstand und Selbstermächtigung.

  • Hauszerstörung durch die israelischen Behörden, Umm-al-Hiran, 2017. Foto: Activestills

    Kurz vorm Verschwinden: Letzte Bilder aus Umm al-Hiran

    Vered Lee

    Verschlossene Häuser und Kinder, die auf Schutthaufen spielen: Der Fotoband „Umm al-Hiran – Momente des Abschieds vom Dorf“ ist eine Zusammenstellung von Fotos, die Dorfbewohnerinnen in den letzten Tagen vor der Räumung aufgenommen haben. „Die Kamera gibt Kraft“, sagt eine der Frauen.

  • Blick auf die Zufahrt des zentralen Busbahnhofs in Neve Sha'anan, Süd-Tel Aviv, 2010. Foto: Roi Boshi, Wikipedia.

    Süd-Tel Aviv – ein Essay

    Tsafrir Cohen & Einat Podjarny

    Ein Mikrokosmos der Kämpfe, die für Israel richtungsweisend sind. Ein Essay über die Teilung einer Stadt und Spaltung einer Gesellschaft, über einen Ankunftsort für Geflüchtete und Migranten, Abschottungspolitik, systematische Diskriminierung und das progressive Potenzial des Hinterhofs Tel Avivs.

  • Konservenfabrik, Kibbuz Gan Shmuel, 1976. Foto: GPO

    Die politische Ökonomie der Kibbuz-Bewegung

    Daniel DeMalach

    Bislang befasst sich die Kibbuz-Forschung mit dessen Organisierungsmodell, das seinen Mitgliedern Teilhabe auf vorbildliche Weise ermöglicht. Doch, dienten Kibbuz-Praxen nicht gleichzeitig einer Politik, die jüdische Kontrolle über das Land forcierte - auf Kosten der einheimischen Bevölkerung?

  • Kibbuz Mitglieder marschieren. 1951Kibbuz Mitglieder marschieren in einer Zeromie. 1951

    Der Kibbuz im Spiegel der israelischen Öffentlichkeit

    Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    Das gemeinschaftliche Leben in den Kibbuzim prägte weltweit und nachhaltig das Bild eines sozialistischen Israel. Doch im inner-israelischen Diskurs mehren sich – wenig beachtet im Ausland - seit Jahrzehnten die Stimmen, die sich kritisch mit der Kibbuz-Bewegung auseinandersetzen. Ein Überblick.

  • Rawan Bisharat vor der Kirche in Ma’alul, Foto: privat

    Israel & die andauernde Nakba - Interview mit Rawan Bisharat

    Hana Amoury

    Auch 70 Jahre nach dem Krieg von 1948 prägt die Nakba das Leben der palästinensischen Bürger*innen Israels. Im Interview berichtet Rawan Bisharat, Leiterin der jüdisch-palästinensischen Organisation Sadaka-Re’ut, über den Einfluss der Fluchterfahrung auf ihre Familie und ihr eigenes Leben.

  • Russische Immigrant*innen mit Gasmasken, Ben Gurion Flughafen, 1991. Foto: GPO

    Die mysteriöse russische Seele

    Assia Istoshina

    Die Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion habe zur Erstarkung reaktionärer Tendenzen in der israelischen Gesellschaft geführt, meinen viele linke und liberale Israelis. Doch ist die Realität nicht komplexer? Und was sagt diese Behauptung über das Selbstverständnis der Alteingesessenen aus?

  • "Anerkennung, Gerechtigkeit,Heilung" Protest für die Aufklärung der Affäre um die verschwundenen jeminitischen Kinder, Jerusalem 2017. Foto: Activestills

    Der Skandal um die verschwundenen Kinder

    Naama Katiee

    Das Verschwinden Tausender Kleinkinder vornehmlich jemenitischer Abstammung aus staatlichen Gesundheitsinstitutionen in den 1950er Jahren wurde lange vertuscht. Die Aktivistin Naama Katiee über die rassistischen Hintergründe dieses Skandals und den Kampf der betroffenen Familien um Gerechtigkeit.

  • Black Panther Demonstration, 1971.

    Mizrachim in Israel: Zionismus aus der Sicht seiner jüdischen Opfer

    Ella Habiba Shohat

    Wir dokumentieren die wegweisende und auch heute aufsehenerregende kritische Analyse von Ella Habiba Shohat zur strukturellen Benachteiligung der Mizrachim aus dem Jahr 1988, in dem sie die Konstruktion des Okzidents und des Orients im zionistischen Diskurs sichtbar macht.

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