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Über diese Webseite

Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Wem gehört das Geld über unseren Köpfen?

Unabhängig davon, ob aufgezwungen oder mit Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt, Stadtsanierung und die Lösungen des Wohnungsproblems sind in erster Linie durch Profitstreben geprägt, wobei der Profit des einen auf Kosten des anderen geht.

Sharon Rotbard
  • Filmfest "Cinema South": Ein Kulturfestival stellt den Süden Israels in den Mittelpunkt

    Kifah Abdul Halim

    Das jährlich stattfindende Filmfest „Cinema South“ hat sich zu einem der wichtigsten Kulturereignisse im vernachlässigten Süden Israels entwickelt. Von Anfang an hat es vor allem den Menschen aus der Region eine Stimme gegeben, und sich damit gegen die gesellschaftliche und kulturelle Hegemonie des Zentrums gestellt. Ein besonderer Schwerpunkt war dieses Jahr ein neues Programm für lokales palästinensisches Kino. Kifah Abdul Halim hat sich unter den Macher*innen des Festivals umgehört.

  • Israelische Kunst in Zeiten der Besatzung
    Fünf Jahrzehnte, fünf Stationen

    Shaul Setter

    Die visuelle Kunst in Israel steht in einer dialektischen Beziehung zur anhaltenden Besatzung und entwickelt sich – in Hinblick auf Form, Genre und Medium – durch sie und im Widerspruch zu ihr. Ein Ende dieser Dynamik ist, wie auch für die Besatzung selbst, bis heute nicht abzusehen.

  • Trumps orientalische Fantasie

    Ofri Ilany

    Seit Napoleon vor über 200 Jahren die Nahostbühne betrat stellt der Nahe Osten eine ideale Bühne für westliche Patriarchen dar, deren megalomane Träume sich sonst kaum unter den Bedingungen der parlamentarischen Demokratie zuhause ausleben lassen. Der Shootingstar unter den israelischen Feuilletonist*innen, Ofri Ilany, nimmt uns auf einen Parforceritt durch die Jahrhunderte.

  • Activestills - Fotografie als Protest

    Shaul Setter

    Es gibt eine auffällige Diskrepanz zwischen den vielen beeindruckenden Formen des Widerstands, die in dem neuen Buch von Activestills dokumentiert sind, und dem aktuell eher schwachen Aktivismus der israelischen und palästinensischen Linken.

  • Wem gehört das Geld über unseren Köpfen?

    Sharon Rotbard

    Luft ist eine unterschätzte Ressource, sie ist der Raum, in dem wir wohnen, das, was wir in der Regel „Zuhause“ nennen, aber auch der Raum für endlose Erwartungen, für das, was noch nicht gemacht und gebaut worden ist, Räume und Wohnungen, von denen wir hoffen und träumen, sie zu bewohnen. Diese Luft, dieser Raum, der bis ans Ende der Erdatmosphäre reicht, kann in Geld verwandelt werden. Wem gehört diese Luft und wem gehört dieses Geld? Unabhängig davon, ob aufgezwungen oder mit Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt, Stadtsanierung und die Lösungen des Wohnungsproblems sind in erster Linie durch Profitstreben geprägt, wobei der Profit des einen auf Kosten des anderen geht. Der israelische Architekt Sharon Rotbard meint, es ist notwendig, die Konzentration von Luft in den Händen weniger zu verhindern und den Mechanismen der Spekulation, mit denen Profiterwartungen geschürt werden, entgegenzuwirken.

  • Masken - Ein Film von Amitai Arnon und Esther Bires

    Tali Konas

    Zwölf Jahre lang begleiteten die Filmemacher*innen Amitai Arnon und Esther Bires zwei Geschwister beim Purimfest und zeigen sie in ihren verschiedenen Kostümen und bei Rollenspielen. Ähnlich wie beim Karneval ist es zum Purimfest erlaubt, ausgelassen zu feiern und sich mit Parodien biblischer Ereignisse und Gestalten über ansonsten heilige jüdische Glaubensangelegenheiten lustig zu machen. In ihrem vielschichtigen und eindrücklichen Film, den wir Deutsch untertitelt haben, zeichnen Amitai Arnon und Esther Bires das Erwachsenwerden der Kinder in Situationen nach, in denen sie selbstvergessen agieren. Sie sind sowohl von ihrer direkten Umgebung, dem Kleinstadtleben in Ramla, sowie nationalen und religiösen Einflüssen geprägt als auch vom Lebenszyklus der Heranwachsenden.

  • Identität und Identifizierung: Bilder aus dem Jessy-Cohen-Viertel in Holon

    Dafna Shalom

    Über lange Zeit hinweg wurden die BewohnerInnen des stark durch Migration geprägten Stadtteils „Jessy Cohen“ in Holon ausgegrenzt und ihre Geschichten nicht beachtet. Die Künstlerin Dafna Shalom hat den Menschen, die in diesem Viertels leben, eine Ausstellung gewidmet.

  • Die ewige Sukka

    Lea Mauas und Diego Rotman

    Ein Kunstprojekt der Sala-Manca-Gruppe in Zusammenarbeit mit Itamar Mendes-Flohr und Yeshaiahu Rabinowitz, das jüdische religiöse Traditionen zum Anlass nimmt, um die Auswirkungen israelischer Siedlungspolitik kritisch zu beleuchten.

  • Das Khashabi Theater, ein neues künstlerisches Konzept palästinensischer Selbstbehauptung

    Yair Ashkenazi

    Vier Jahre nach dem Beginn ihrer Arbeit als Ensemble haben die Mitglieder von Khashabi in Haifa ein neues palästinensisches Theater eröffnet. Der Regisseur Bashar Murkus erklärt, warum er und seine KollegInnen beschlossen haben zusammenzuarbeiten und was ihr künsterlisches Konzept ist.

  • Theater macht Gesetz

    RLS Israel

    Die Theatergruppe Cholot, ein Projekt von Geflüchteten und Israelis, experimentiert mit Techniken des „Theaters der Unterdrückten“, um die ausweglose Situation von vielen in Israel gestrandeten Asylsuchenden zum Thema zu machen.

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