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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Schwerpunkt: The Kids Want Communism

Ab 8. September 2017 ist die Ausstellung The Kids Want Communism im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin zu sehen. Die Ausstellung basiert auf einer Ausstellungsreihe, die im MoBY, dem kommunalen Museum der Stadt Bat Yam, in der Nähe von Tel Aviv, aus Anlass des „99-zigsten Jahrtags der sowjetischen Revolution“ gezeigt wurde. Dieses Jubiläum sollte nicht nur Anlass sein, über Form und Folgen des real existierenden Sozialismus im 20. Jahrhundert in Europa und Asien nachzudenken, sondern es lädt uns auch ein, genauer zu beleuchten, was beinahe passiert wäre, was nicht passiert ist, was hätte passieren können oder sollen und was noch immer passieren könnte.

RLS Israel
  • Zurück zur kommunistischen Kunst

    Shaul Setter

    Aber was wäre, wenn die „Kids“ den Kommunismus tatsächlich wollten? Die Ausstellung The Kids Want Communism, die im September im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin zu sehen ist, basiert auf einer Ausstellungsreihe, die im MoBY, dem kommunalen Museum der Stadt Bat Yam, in der Nähe von Tel Aviv, aus Anlass des „99-zigsten Jahrtags der sowjetischen Revolution“ im Laufe des Jahres 2016 gezeigt wurde. Shaul Setter, der Kunstkritiker der israelischen Tageszeitung Haaretz, reflektiert über kommunistische Kunst im Zeitalter des Neoliberalismus.

  • The Kids Want Communism in Berlin

    RLS Israel

    Am 8. September 2017 wird die Ausstellung The Kids Want Communism im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin eröffnet. Die Ausstellung basiert auf einer Ausstellungsreihe, die im MoBY, dem kommunalen Museum der Stadt Bat Yam, in der Nähe von Tel Aviv, aus Anlass des „99-zigsten Jahrtags der sowjetischen Revolution“ gezeigt wurde.

  • Alive from Palestine: Andere Orte

    Gary English

    In diesem poetischen Essay wird das neue Theaterstück des Khashabi Ensembles „Other Places“, eine vielfältige Auseinandersetzung mit der palästinensischen Identität und mit der Bedeutung von Palästina für diejenigen Palästinenser*innen, die dort nicht mehr leben, detailliert analysiert.

  • SCHWERPUNKT:
    The Kids Want Communism

    RLS Israel

    Ab 8. September 2017 ist die Ausstellung The Kids Want Communism im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin zu sehen. Die Ausstellung basiert auf einer Ausstellungsreihe, die im MoBY, dem kommunalen Museum der Stadt Bat Yam, in der Nähe von Tel Aviv, aus Anlass des „99-zigsten Jahrtags der sowjetischen Revolution“ gezeigt wurde. Dieses Jubiläum sollte nicht nur Anlass sein, über Form und Folgen des real existierenden Sozialismus im 20. Jahrhundert in Europa und Asien nachzudenken, sondern es lädt uns auch ein, genauer zu beleuchten, was beinahe passiert wäre, was nicht passiert ist, was hätte passieren können oder sollen und was noch immer passieren könnte.

  • „The Kids Want Communism“ - Video

    Daniel Ziethen

    Joshua Simon, Direktor des MoBy-Museums in Bat Yam, über seine Ausstellung in Israel und Berlin.

  • Filmfest "Cinema South": Ein Kulturfestival stellt den Süden Israels in den Mittelpunkt

    Kifah Abdul Halim

    Das jährlich stattfindende Filmfest „Cinema South“ hat sich zu einem der wichtigsten Kulturereignisse im vernachlässigten Süden Israels entwickelt. Von Anfang an hat es vor allem den Menschen aus der Region eine Stimme gegeben, und sich damit gegen die gesellschaftliche und kulturelle Hegemonie des Zentrums gestellt. Ein besonderer Schwerpunkt war dieses Jahr ein neues Programm für lokales palästinensisches Kino. Kifah Abdul Halim hat sich unter den Macher*innen des Festivals umgehört.

  • Israelische Kunst in Zeiten der Besatzung
    Fünf Jahrzehnte, fünf Stationen

    Shaul Setter

    Die visuelle Kunst in Israel steht in einer dialektischen Beziehung zur anhaltenden Besatzung und entwickelt sich – in Hinblick auf Form, Genre und Medium – durch sie und im Widerspruch zu ihr. Ein Ende dieser Dynamik ist, wie auch für die Besatzung selbst, bis heute nicht abzusehen.

  • Trumps orientalische Fantasie

    Ofri Ilany

    Seit Napoleon vor über 200 Jahren die Nahostbühne betrat stellt der Nahe Osten eine ideale Bühne für westliche Patriarchen dar, deren megalomane Träume sich sonst kaum unter den Bedingungen der parlamentarischen Demokratie zuhause ausleben lassen. Der Shootingstar unter den israelischen Feuilletonist*innen, Ofri Ilany, nimmt uns auf einen Parforceritt durch die Jahrhunderte.

  • Activestills - Fotografie als Protest

    Shaul Setter

    Es gibt eine auffällige Diskrepanz zwischen den vielen beeindruckenden Formen des Widerstands, die in dem neuen Buch von Activestills dokumentiert sind, und dem aktuell eher schwachen Aktivismus der israelischen und palästinensischen Linken.

  • Wem gehört das Geld über unseren Köpfen?

    Sharon Rotbard

    Luft ist eine unterschätzte Ressource, sie ist der Raum, in dem wir wohnen, das, was wir in der Regel „Zuhause“ nennen, aber auch der Raum für endlose Erwartungen, für das, was noch nicht gemacht und gebaut worden ist, Räume und Wohnungen, von denen wir hoffen und träumen, sie zu bewohnen. Diese Luft, dieser Raum, der bis ans Ende der Erdatmosphäre reicht, kann in Geld verwandelt werden. Wem gehört diese Luft und wem gehört dieses Geld? Unabhängig davon, ob aufgezwungen oder mit Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt, Stadtsanierung und die Lösungen des Wohnungsproblems sind in erster Linie durch Profitstreben geprägt, wobei der Profit des einen auf Kosten des anderen geht. Der israelische Architekt Sharon Rotbard meint, es ist notwendig, die Konzentration von Luft in den Händen weniger zu verhindern und den Mechanismen der Spekulation, mit denen Profiterwartungen geschürt werden, entgegenzuwirken.

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