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Mit der deutschsprachigen Webseite des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung möchten wir mannigfaltige Stimmen des progressiven Israels hörbar machen. Damit soll eine interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, Innenansichten hiesiger Verhältnisse und Kämpfe zu erhalten und lokale Akteure kennenzulernen.

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Khalili interviews "Anarchists against the Wall"

Al Tsad Smol (Auf der linken Seite): Die Geschichte der israelischen Linken

Dokumentarserie von Ron Kachlili, die einen Überblick über die Entwicklung der israelischen Linken, der zionistischen und der nichtzionistischen, der marxistischen und der nichtmarxistischen, von der Staatsgründung bis in die heutige Zeit (1948 - 2012) gibt.

RLS Israel

Al-Tsad-DVD-Cover

 

Eine Fernsehserie von Ron Kachlili

 

„Auf der linken Seite“ ist eine vierteilige Dokumentarserie von Ron Kachlili, die einen Überblick über die Entwicklung der israelischen Linken, der zionistischen und der nichtzionistischen, der marxistischen und der nichtmarxistischen, von der Staatsgründung bis in die heutige Zeit (1948 – 2012) gibt. Sie dreht sich um drei Achsen, die chronologische („Von der Mehrheit zur verfolgten Minderheit“), die wirtschaftliche („Vom Sozialismus zum schweinischen Kapitalismus“) und die palästinensische („Von der Nakba zu zwei Staaten oder einem Staat für zwei Nationen“) und dokumentiert den Wandel, die Umwälzungen und die dramatischen Vorgänge, die sich im Verlauf der Jahre in der Linken vollzogen haben. Die Serie untersucht unter anderem, wie es geschehen konnte, dass die israelische Bevölkerung, die in ihrer Mehrheit, jedenfalls der Rhetorik nach, links stand, zu einer Nation mit einer ausgeprägten rechten Mehrheit wurde. Sie verfolgt diese Entwicklung aus kritischer Sicht und wirft zahlreiche grundsätzliche Fragen zu entscheidenden politischen Vorgängen auf. War es die Linke, die „den Staat aufgebaut hat“? Hat es in Israel überhaupt jemals eine echte Linke gegeben? Kann man politisch links sein, in Wirtschaftsfragen aber rechts – und umgekehrt? Wie kam es, dass die israelische Linke sich in einen elitären Privatclub verwandelt hat? Kann und muss die Linke Frieden machen? Liegt das Problem der Linken im Fehlen einer mitreißenden charismatischen Führung? Leeren sich ihre Reihen, weil ihre Botschaften zunehmend rational und gefühllos ausfallen? Oder liegt es an der Tatsache, dass sie sich kaum noch hervorhebt, nachdem die alte Rechte die meisten ihrer Vorstellungen übernommen hat? Oder hat sie auf das falsche politische Pferd gesetzt („die Zweistaatenlösung“)? Ist es vielleicht an der Zeit, die Ideenbank einmal auszulüften und die alt-neue Vorstellung vom binationalen Staat zu propagieren?

 

 

 

In der Serie werden ausschließlich die Protagonisten der Ereignisse interviewt, und sie alle sprechen in der ersten Person, wie beispielsweise Sami Michael, Avraham Burg, Shulamit Aloni, Jonathan Gefen, Yair Zaban, Uri Avnery, Amos Sapir, Prosper Azran, Haneen Zoabi, Ahmad Tibi, Mohammed (nicht Italics) Miari, Stav Schafir, Udi Aloni, Moshe Machover, Dror Feiler, Ilan Halevi, Charlie und Reli Biton, Chaim Hanegbi, Shimon Wigoder, Rami Livneh, Amir Peretz, Yossi Beilin, Dov Khenin, Elias Tubi und Geula Cohen.

 

TRAILER:

 

 

Mit solidarischem Gruß – Filme über Die Linke in Israel und in Palästina der Mandatszeit



RLS Israel 13.09.2016

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